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Analyse der Werbewirkung

Ad Alliance hat BrandAid gestartet

RTL mit KI-gestütztem Tool für Werbewirkungsanalyse – Foto: RTL

Die Ad Alliance hat ihre Werbewirkungsanalyse gestartet, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) automatisierte und crossmediale Analysen durchführen soll. Das im Februar angekündigte Tool „BrandAid“ ist ab sofort im Einsatz.

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Frank Vogel, CSMO der Ad Alliance, sagt: „Die ersten Feedbacks zeigen bereits, dass wir mit BrandAid einen Nerv treffen. Das Tool hat einen immensen Datenschatz, liefert spannende und wichtige Aspekte, die den Kundendialog qualitativ auf eine andere Ebene hebt.“

Kirsten Latour, Head of Media & Brand Communication, MCM Klosterfrau: „Hinter BrandAid steckt ein spannender Ansatz. Bei unserem Produktportfolio mit unterschiedlichen Zielgruppen sind der jeweils richtige Mediamix sowie die Budget-Allokation entscheidend und Erkenntnisse zur Werbewirkung daher sehr wichtig. Nach dem ersten Einblick kann das Tool der Ad Alliance dazu einen wertvollen Beitrag leisten und relevante Analysen liefern.“

MEEDIA hatte sich übrigens nach der Ankündigung von BrandAid kritisch mit dem Tool auseinandergesetzt.

Die Module

BrandAid ist in drei Modulen aufgebaut, von denen zwei sofort nutzbar sind: das Brand-KPI-Tracking sowie die Wirkungsanalyse. Der Fokus liegt auf der Werbewirkungsanalyse ex-post und ex-ante für insgesamt sechs Kennziffern entlang der Customer Journey: Ad Awareness (Werbewahrnehmung), Brand Awareness (Markenbekanntheit), Brand Impression (Markenimage), Consideration (Kaufüberlegung), First Choice (Kaufabsicht) und Recommendation (Empfehlung). Mit diesen KPIs liefert das Tool laut Ad Alliance „einen ganzheitlichen Blick“ auf die Performance einer Marke und deren jeweilige KPI-Entwicklung. Werbewirkung werde somit gattungsübergreifend erfasst und der Wirkbeitrag einzelner Mediengattungen wird auf Basis von Machine Learning-Modellen berechnet. Ab Sommer wird ein drittes Modul – die Prognosefunktion – integriert, so dass durch Simulation zukünftige KPI-Entwicklungen vorhergesagt und relevante Einflussgrößen analysiert werden können, so RTL.

Das Modell

Für das Modell werden Machine Learning-Ansätze und ein automatisiertes KI-Data-Modell eingesetzt, die aktuell auf zwei Datensäulen basieren: den YouGov-Befragungsdaten und der Nielsen-Werbestatistik. Dabei liefern die Paneldaten aus dem Markentracker YouGov BrandIndex mit seinen mehr als 1.300 Marken aus rund 35 Branchen Informationen zu Wahrnehmung von Marken, Unternehmen und deren Wettbewerb. Täglich werden rund 2.500 Teilnehmende ab 18 Jahre online befragt. Daten, die YouGov rückwirkend bis 2017 liefert plus die neuen Daten die täglich hinzukommen, so dass „nahezu in Echtzeit greifbar wird, wie sich Sichtweisen von Konsumenten verändern“ (Ad Alliance). Durch die Fusion mit den Brutto-Werbespendings nach Nielsen werde der unmittelbare Einfluss von Werbeausgaben einer Marke auf die Wahrnehmung der Marke sichtbar. Aus diesen beiden Quellen fließen täglich Daten in das Tool, die durch mathematische Algorithmen analysiert werden. Hierbei soll das Machine Learning-Modell die Korrelation zwischen Werbeausgaben und Entwicklung der Marken-KPIs identifizieren.

Seit 2016 vermarktet Ad Alliance die Sender und Angebote der Mediengruppe RTL Deutschland, von Gruner + Jahr, der Spiegel-Gruppe, der RTV Media Group sowie des Video- und Technologiespezialisten Smartclip. Darüber hinaus ist Ad Alliance Dienstleister für Media Impact.

rk

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