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Fragebogen

Wenn ich morgens nicht laufe, vermisse ich es den ganzen Tag

Christoph Amend Zeit

Christoph Amend, 46, ist Editorial Director des "ZEITmagazins". In dieser Funktion ist er gesamtverantwortlich für die strategische Ausrichtung aller Titel und Projekte der "ZEITmagazin-Gruppe".

Was tun Branchenpersönlichkeiten eigentlich nach Feierabend? Wofür geben sie gerne Geld aus und sind sie für Netflix oder doch für Fitness? Wir haben beim Christoph Amend nachgefragt., dem Chefredakteur des „Zeit-Magazins“.

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Wie lange brauchen Sie vom Büro nach Hause? 

Seit Beginn von Corona gehe ich immer zu Fuß in die Redaktion und zurück. Von Mitte, wo die Redaktion sitzt, nach Schöneberg brauche ich eine Dreiviertelstunde.

Was tun Sie auf dem Heimweg?

Musik hören oder Podcasts, manchmal telefoniere ich auch mit Freundinnen oder Freunden. Mit einem habe ich richtige Telefondates. Er lebt in einer anderen Stadt und fährt mit dem Rad nach Hause, ich gehe, dann besprechen wir das Leben.

Was ist für Ihre Work-Life-Balance unersetzlich? 

Seit ein paar Jahren gehe ich einmal am Tag eine knappe Stunde lang laufen, egal wo ich gerade bin, seit einem Jahr also fast unterbrochen in Berlin. Ich hätte das nie gedacht, weil ich früher Sportarten ohne Ball langweilig fand, aber wenn ich morgens nicht zum Laufen komme, vermisse ich es den ganzen Tag.

Für wen sind Sie unersetzlich? 

Als Scheidungskind dürfen Sie mich doch so etwas nicht fragen. 

Rot oder Blau? 

Ah, jetzt fühle ich mich wie bei Jochen Wegners AB-Test von „Alles gesagt?“, unserem Podcast. Jochen, bist Du das, der die Fragen hier stellt? Wie? Ich soll schnell antworten? Okay. Blau.

Netflix oder Fitness? 

Ich warte seit einiger Zeit bei Netflix auf eine Serie, die mich wieder richtig reinzieht.

Träumer oder Rationalist? 

Ohne Träumen bringt alles Denken nichts.

Strandhotel oder Berghütte? 

Strandhotel. Im Zweifel: Sonne.

Am liebsten übernachten Sie im …

„Hotel am Brillantengrund“ in meiner Lieblingsstadt Wien.

 Ihr Lieblingsrestaurant heißt …

In Berlin: „Lode & Stijn“, bei Cafés das japanische „Kame“ und das „Rocket & Basil“. Waren jetzt drei, aber ich war schnell! Und natürlich das „Hallmann & Klee“ von meiner Cousine Sarah Hallmann.

Hund oder Katze?  

Meine Großeltern hatten einen Rothaardackel, den ich sehr geliebt habe, Zito. Hund!

Fankurve oder Opernsaal? 

Fankurve, auch wenn ich zugeben muss, dass ich Bundesliga auch gerne zuhause schaue. Samstagnachmittag, Laptop auf, Sky an, und wenn‘s langweilig ist, einfach wegdösen. Samstagnachmittagsschlaf ist etwas Herrliches.

Von der Stange oder Haute Couture?

Ich habe mir gerade zum allerersten Mal einen Anzug maßschneidern lassen, von Robert Vogdt in Kreuzberg. Gefährlich gut, der Mann.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Für Essen, beispielsweise für Käse, während der Pandemie habe ich da den Laden Maître Philippe entdeckt, ein teures Hobby. Und für Bücher, jederzeit. Und fürs Reisen. 

Und was gehört zu Ihren Guilty Pleasures? 

Sneaker.

Der Sinn des Lebens ist …

…ich muss da immer an den Film und den Song von Monty Python denken: „Why are we here, what’s life all about? / Is God really real or is theresome doubt?“

Sie möchten irgendwann einmal …

In Tokio leben. Oder wieder in meinem Heimatdorf Langgöns.


Sie haben noch längst nicht „alles gesagt“? Schreiben Sie uns gerne an feierabendmacher@meedia.de

Marcus Diekmann, Caro Frier, Mirijam Trunk, Anna Dushime

Mehr Lust auf Feierabendmacher? Hier finden Sie die privaten Geheimnisse der Macher von Marken, aus Medien, aus Agenturen und aus der Tech-Szene.

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