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Digitalagentur

Karin Libowitzky und Claudia Leischner starten bei Accenture Interactive

v.l.: Karin Libowitzky und Claudia Leischner – Foto: Accenture Interactive

Karin Libowitzky wird am 1. Mai als Geschäftsführerin bei Accenture Interactive starten. Sie wechselt von der Dentsu-Mediaagentur Vizeum, wo sie bisher als CEO das Geschäft in Deutschland verantwortete. Mit ihr kommt auch Claudia Leischner an Bord.

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Leischner führte zuletzt acht Jahre lang als Managing Director die Münchner Agentur Gyro, die zur internationalen Kreativ-B2B-Agenturgruppe Gyro gehört. Sie wird als Digital Marketing Associate Director für Accenture Interactive zuständig sein. Die beiden sind durch ihre gemeinsame Zeit im Dentsu-Netzwerk ein eingespieltes Team und haben bereits zahlreiche Kunden zusammen betreut. 

Libowitzky hat in den letzten fünf Jahren Vizeum Deutschland „inhaltlich stark transformiert und neben der erfolgreichen Fortführung des traditionellen Mediageschäfts die Bereiche Strategie, Daten und Werbewirkungsforschung geprägt“, heißt es von Accenture. In den Jahren 2010 bis 2015 führte sie das Segment Interactive Media bei SinnerSchrader. Hier verantwortete sie unter anderem mit NextAudience die Entwicklung der weltweit ersten Echtzeit Datenmanagement-Plattform (DMP). Libowitzky kehrt damit zu einem früheren Arbeitgeber zurück, denn SinnerSchrader ist ein Teil von Accenture Interactive.

Die Digitalagentur Accenture Interactive kann Verstärkung gut gebrauchen, hat sie doch kürzlich einen großen Etat des neuen Unternehmens für die Automarke Smart gewonnen (MEEDIA berichtete).

Leischner und Libowitzky werden sich bei Accenture Interactive darauf fokussieren, die Kette aus Content, Daten und Technologie im Sinne einer integrierten Optimierung von Kundenerlebnissen zu schließen. Dabei werde bewusst der Schwerpunkt auf die Operationalisierung dieses Modells in den bestehenden Strukturen der Marketingorganisationen von Kunden gelegt.

Matthias Schrader, Chef von Accenture Interactive DACH: „Die Aktivierung von Konsumenten über programmatische Plattformen und das Kundenerlebnis auf den eigenen Markenkanälen lassen sich immer weniger trennen. Der Schlüssel für eine bessere Experience und Wachstum liegt darin, aus einem tiefen Nutzerverständnis Aktivierungsmaßnahmen mit einer kohärenten Datenstrategie und Technologie-Expertise zu verbinden.“

Libowitzky ergänzt: „Ich beobachte, dass dem Bedarf der Werbungtreibenden nach strategischem Sparring, transparenten Media-Modellen und Exzellenz in der Operationalisierung immer weniger im Markt entsprochen wird. Die Pandemie ist zusätzlich für viele Kunden ein Kippmoment, um die Bewirtschaftung ihrer digitalen Kanäle noch einmal radikaler zu denken.“

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