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Hilfe für Eltern

Saatchi & Saatchi startet Unterstützungsprogramm für Eltern in der Werbewirtschaft

"Für viele Eltern war es grenzwertig unmöglich, die Herausforderungen des vergangenen Jahres zu bewältigen." (Sam Hawkey, CEO Saatchi & Saatchi) – Foto: Saatchi & Saatchi

Saatchi & Saatchi ist nicht verborgen geblieben, dass gerade Eltern während der Pandemie in Schwierigkeiten waren, weil sie ihre Arbeit und die Kinderbetreuung unter einen Hut bringen mussten. Darum startete das Netzwerk jetzt eine Initiative, um die Betroffenen bei ihrer fast unlösbaren Aufgabe zumindest finanziell etwas zu unterstützen.

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Saatchi & Saatchi hat „Saatchi Family“, eine Initiative zur Unterstützung und Veränderung der Kultur für berufstätige Eltern in der Werbebranche, ins Leben gerufen. Die Initiative soll sich in der ersten Phase auf berufstätige Eltern, insbesondere auf Mütter, konzentrieren und schließlich expandieren, um Unterstützung und Ressourcen für alle Betreuungspersonen anzubieten.

Als Teil der Initiative wird Saatchi & Saatchi 350.000 Britische Pfund investieren, um einen Kinderbetreuungsfonds einzurichten, der die Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung entlastet – insbesondere während der Schulferien und in Lücken, in denen sich die Regelungen ändern könnten. Wie beispielsweise im Lockdown, wenn Homeschooling oder Ähnliches ansteht.

Saatchi Family umfasst außerdem:

° voll bezahlten Urlaub für werdende Eltern, die eine Fehlgeburt erleiden sowie Unterstützung für Partner und enge Familienmitglieder
° ein „Buddy System“, das von Mitarbeitern geleitet wird, die selbst Erfahrungen wie IVF, Fehlbegurt, Leihmutterschaft, Adoption gemacht haben oder alleinerziehend sind und entsprechend anderen Betroffenen beratend zur Seite stehen können
° optionale stufenweise Rückkehr der Eltern in den Beruf
° eine Woche voll beahlter „Notfallurlaub“ in unerwarteten Situationen, insbesondere für Alleinerziehende und Pflegekräfte
° ein zwölfmonatiges Karriere-Coaching und Mentoring
sowie
° weiterhin Flexibilität bei Bring- und Abholzeiten der Kinder
° eine jährliche Umfrage, die den Fortschritt und möglche Probleme von Eltern aufzeigt

Weil besonders Frauen betroffen und weil Talente rar sind

Der Anlass, dass Saatchi & Saatchi „Saatchi Family“ ins Leben gerufen hat, sind diverse Untersuchungen, die zeigten, dass Frauen, insbesondere berufstätige Mütter, von der Pandemie hart getroffen werden. So besagt eine aktuelle Studie des britischen Amts für Statistik, dass die Verantwortung für die Kinderbetreuung und der Hausunterricht während des Lockdowns überwiegend auf Frauen gefallen ist.

Und eine Umfrage unter fast 20.000 Müttern und schwangeren Frauen, die von der Frauenrechtsorganiation Pregnant Then Screwed (Erst schwanger, dann gelinkt) durchgeführt wurde, ergab, dass 15 Prozent entlassen wurden (oder damit rechnen, entlassen zu werden), nur weil sie schwanger sind oder ein Kind in die Welt gesetzt haben. Was die Gründerin Joeli Brearley als „ein Rollback der Generationen“ bezeichnet.

Sam Hawkey, CEO von Saatchi & Saatchi, der die Gründung von Saatchi Family leitete, sagte: „Saatchi & Saatchi ist eine Agentur, die auf dem Glauben aufgebaut ist, dass ,nichts unmöglich ist‘, aber für viele Eltern war die Bewältigung der Herausforderungen des letzten Jahres grenzwertig unmöglich.“ Insofern sah er es als erste Priorität an, den betroffenen Mitarbeitern zuzuhören und ihre Sorgen ernst zu nehmen. Um daraus Schlüsse ziehen zu können, welche richtige systemische Wirkung mit der richtigen Zeit und dem richtigen Geld erzielt werden könnten.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Saatchi & Saatchi eine Initiative gestartet hat, die darauf abzielt, eine größere Vielfalt an Talenten willkommen zu heißen. Letztes Jahr, zeitgleich mit dem 50-jährigen Jubiläum der Agentur, startete die Agentur drei Programme, die sich mit der kreativen Ausbildung von Schulkindern (Saatchi Ignite), der Anwerbung und Bindung von Talenten auf Einstiegsebene (Saatchi Open) und bezahlbarem Wohnraum in London (Saatchi Home) befassen.

„Wir glauben, dass die Marke Saatchi wichtig ist, und dass wir eine Verantwortung haben, die richtigen Dinge zu tun. Das haben wir mit Saatchi Ignite, Open und Home getan, und das tun wir jetzt auch mit Saatchi Family. Wir wollen ein Unternehmen aufbauen, bei dem die Menschen stolz darauf sind, für und mit ihm zu arbeiten“, so Hawkey abschließend.

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