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Bausparkasse

LBS und BBDO trennen sich nach mehr als 50 Jahren

LBS sucht Nachfolge-Betreuer für BBDO – Foto: Imago

Die Bausparkasse LBS pitcht um ihren Werbeetat. Eingeladen zur Präsentation ist auch der langjährige Etathalter BBDO, der sich aber entschieden hat, nicht teilzunehmen.

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Begonnen hat die Partnerschaft von LBS und BBDO 1969. So entstand 1972 der Werbeclaim „Wir geben ihrer Zukunft ein Zuhause“. 1997 entwarf BBDO-Gründer Vilim Vasata das LBS-Logo, das die Bausparkasse bis heute verwendet. In der gemeinsamen Geschichte sorgte die Agentur mit Kampagnen wie „Männer kommen nach Hause“ (ab 1997), „Spießer“ (ab 2004 mit dem Claim ‚Papa, wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden‘) oder später der „Ode an die Spießigkeit“ (2013) und „Hausbeziehungen“ (2019) für vielprämierte Werbeklassiker, teilen BBDO und LBS gemeinsam mit.

TVC „Hausbeziehungen“

„Eine so lange erfolgreiche Partnerschaft zwischen einer Agentur und ihrem Kunden hat in der deutschen Werbelandschaft absoluten Seltenheitswert“, sagt Mark Andree, Geschäftsführer Beratung beim zuständigen BBDO-Büro in Berlin.

„Wir bedauern und akzeptieren die Entscheidung von BBDO. Wir haben sehr lange und sehr erfolgreich zusammengearbeitet. Nun gilt es nach vorne zu blicken und die gute Arbeit im nächsten Jahr mit einem neuen Partner fortzusetzen“, sagt Werner Schäfer, Vorstandsvorsitzender LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse und Vorsitzender des Fachausschusses Kommunikation und Medien.

BBDO Berlin ist derzeit im Umbruch. Die Agentur mit nach MEEDIA-Informationen etwa 50 Mitarbeitern hat in letzter Zeit diverse Kunden verloren, darunter Smart und O2. Zum Umbruch gehört auch, dass der Geschäftsführer Mark Hassan, neben Andree der zweite Beratungschef am Standort, zur Münchner Kreativagentur  David + Martin wechselt.

rk

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