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Neues Marketingressort im Vorstand

TeamViewer holt Lisa Agona als Vorständin für Marketing

Lisa Agona – Foto: TeamViewer

TeamViewer beruft zum 19. April Lisa Agona zur neuen globalen Marketing-Chefin (CMO). Sie wird neben CEO Oliver Steil und CFO Stefan Gaiser drittes Mitglied im Vorstand der TeamViewer AG. Dieses Ressort im Vorstand wurde neu geschaffen.

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Agona soll den „strategischen und langfristigen Aufbau“ der Marke TeamViewer vorantreiben, heißt es von dem börsennotierten Unternehmen. Ihre Berufung folgt auf die jüngsten Ankündigungen der globalen strategischen Partnerschaften mit Manchester United sowie den F1- und FE-Rennställen von Mercedes (hier mehr dazu). Agona übernimmt die Rolle der Marketingchefin von Gautam Goswami, der aus dem Unternehmen ausscheidet und sich künftig einer neuen Aufgabe im Private Equity-Bereich widmet.

Die neue Vorständin verfügt über langjährige Marketingerfahrung in Führungspositionen bei internationalen Tech-Firmen. Zuletzt war sie beim IT-Dienstleister Ensono als CMO tätig. Dort habe sie maßgeblich dazu beigetragen, den Umsatz zu verdoppeln. Davor war sie unter anderem als CMO beim Informationsdienstleister LexisNexis sowie als Global Head of Marketing beim internationalen Beratungsunternehmen Accenture tätig. Agona hat einen MBA-Abschluss von der Columbia University in New York. Sie engagiert sich für Initiativen im Bereich Diversität und Inklusion, beispielsweise die Förderung von Frauen in der Tech-Branche.

Lisa Agona bringt langjährige Marketingerfahrung zu TeamViewer

Oliver Steil, CEO von TeamViewer, sagt: „Marketing hat für den nachhaltigen Erfolg von TeamViewer strategisch eine sehr hohe Bedeutung. Deshalb haben wir uns entschieden, den Vorstand um die Position des CMO zu erweitern. Wir sind überzeugt, dass Lisa unsere globale Markenpositionierung auf ein neues Level bringen wird. Zugleich möchten wir uns bei Gautam Goswami für seine Erfolge im Marketing und Produktmanagement von TeamViewer bedanken. Seine Arbeit war für den erfolgreichen Börsengang und unser erstes Jahr als börsennotiertes Unternehmen von entscheidender Bedeutung.“

Das Unternehmen mit Sitz Göppingen wurde 2005 gegründet und bietet Software für die Fernwartung und -steuerung von Computern an. Seit der Gründung wurde die Software nach eigenen Angaben global auf mehr als 2,5 Milliarden Geräten installiert. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 1.300 Mitarbeiter. 2020 verzeichnete TeamViewer fakturierte Umsätze (Billings) in Höhe von 460 Millionen Euro.

rk

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