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Von Online zu Print

Burda bringt erste Ausgabe der „Netdoktor“-Zeitschrift

Chefredakteur Jens Richter und das Cover der Erstausgabe von "Netdoktor" – Fotos: Hubert Burda Media

Hubert Burda Media baut seine Angebote zu Gesundheitsthemen aus. Am Mittwoch erscheint die erste Ausgabe des Printmagazins der Marke „Netdoktor“. Burda hat das deutsche Onlineportal „Netdoktor.de“ seit August 2019 in seinem Portfolio.

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Dort sind Infos rund um Gesundheit, Krankheiten und gesunden Lebensstil zu finden. Im Februar kamen dann die jeweiligen Portale in Österreich und der Schweiz dazu und jetzt das Printmagazin.

„Netdoktor.de“-Chefredakteur und COO Jens Richter zeichnet auch für das neue Printmagazin verantwortlich. Er erklärt, worauf er und das Experten-Team aus dem Competence Center Health des Burda Verlags beim Heftkonzept großen Wert gelegt haben:

„’Netdoktor.de‘ steht bekanntermaßen für sehr profunde, verlässliche und verständlich formulierte, medizinische Informationen, die zeitgleich größtmöglichen Nutzwert bieten. Diese DNA soll auch für die Leser unseres Magazins spürbar sein, wenn wir immer wieder tiefer in Themen eintauchen, komplexe Zusammenhänge und medizinische Fachsprache in kleinen Glossaren übersetzen und erläutern. Um den dafür nötigen Raum zu schaffen, setzen wir in jedem Heft zwei bis drei Schwerpunktthemen, die über die ganze Bandbreite der gestalterischen und inhaltlichen Formen die Leser:innen ansprechen.“ Ein Schwerpunktthema der Erstausgabe ist „das gesunde, starke Herz“.

Das neue „Netdoktor“-Magazin hat einen Umfang von 100 Seiten, erscheint künftig viermal pro Jahr und kommt zum Launch in einer Druckauflage von ca. 100.000 Exemplaren zum Copypreis von 4,95 Euro in den Zeitschriftenhandel. Erhältlich ist es in einer Teilauflage auch in den gängigen Verkaufsstellen in Österreich und in der Schweiz

Zuletzt hatte Burda über sein Tochterunternehmen „Netdoktor.de“ vor Gericht gegen eine Kooperation von Google und Bundesgesundheitsministerium geklagt. Dabei wurde bei Suchanfragen etwa zu Krankheiten ein Gesundheitsportal, das vom Ministerium verantwortet wird, prominent in einer Infobox gezeigt. Medienhäuser befürchteten Nachteile, weil sie im Internet ebenfalls Gesundheitsportale anbieten. Die Richter sprachen ein vorläufiges Verbot dieser Kooperation aus, das Urteil ist rechtskräftig. Das Münchner Gericht wertete die Zusammenarbeit als Kartellverstoß und Google entfernte die Infoboxen.

swi/dpa

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