Anzeige

Katar 2022

Mehrheit der Deutschen fordert WM-Boykott der Sponsoren

Coca-Cola ist seit der WM 1978 offizieller FIFA Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft – Foto: Imago

Nicht nur die DFB-Elf sollte die WM in Katar 2022 boykottieren, sondern auch die Sponsoren, findet die Mehrheit der Deutschen. Das hat eine Befragung ergeben.

Anzeige

64 Prozent der Deutschen antworteten mit Zustimmung auf die Frage, ob die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die WM 2022 in Katar angesichts der Menschenrechtsverletzungen boykottieren sollte. Aber nicht nur das: Die Mehrheit der Deutschen spricht sich zudem für einen Boykott der Sponsoren aus. Nachdem bereits vor wenigen Wochen ein niederländischer Rasen-Hersteller angekündigt hatte, die WM 2022 in Katar nicht zu beliefern, sprechen sich 76 Prozent der Deutschen dafür aus, dass auch weitere Firmen und Sponsoren die WM nicht unterstützen sollten – 45 Prozent antworteten mit „Ja” und 31 Prozent mit „Eher Ja”. Nur 24 Prozent sind gegen einen Boykott der Sponsoren – 10 Prozent antworteten mit „Nein” und 14 Prozent mit „Eher Nein”.

Positiver Effekt auf das Markenimage

Angenommen, weltweit bekannte Sponsoren wie Adidas und Coca-Cola würden das Sponsoring der WM absagen, hätte das laut Befragung auf die meisten Deutschen einen positiven Effekt auf das Markenimage. 33 Prozent geben an, dass sich ihre Einstellung zur Marke in einem solchen Fall zum Positiven verändern würde, bei 30 Prozent der Deutschen eher zum Positiven. Bei 27 Prozent der Befragten würde sich das Image der Marke überhaupt nicht ändern. Und lediglich 6 Prozent der Befragten würde sich ihre Meinung zur Marke eher zum Negativen, beziehungsweise bei 3 Prozent zum Negativen verändern.

Über die Befragung

Das Hamburger Marktforschungsunternehmen Appinio hat für die Untersuchung insgesamt 1.000 Deutsche bevölkerungsrepräsentativ (nach Alter zwischen 16 bis 65 Jahren sowie nach Geschlecht) über das Appinio-eigene Mobile-Panel befragt.

sns

Anzeige