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Deutsche Werbefilmakademie

Mehr Diversität beim Deutschen Werbefilmpreis 2021

Britta Poetzsch – Foto: Katrin Spirk

Bei der Diskussion um Gender Equality in den deutschen Kreativwettbewerben setzt der Deutsche Werbefilmpreis 2021 ein Zeichen. Außerdem wird die Sichtbarkeit von Frauen in der Deutschen Werbefilmakademie gestärkt.

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Am 3. Juni wird der Deutsche Werbefilmpreis zum achten Mal verliehen. Dabei will der Award – auch als Antwort auf die aktuellen Gender-Diskussionen rund um die Kreativawards – ein Zeichen setzen und ernennt die vielfach ausgezeichnete Kreative und CCO der Digitalagentur Track zur Präsidentin der paritätisch besetzten Jury. Poetzsch ist dem Deutschen Werbefilmpreis schon lange verbunden und will ihre kreative Expertise aus dreißig Jahren Berufserfahrung einbringen. „Ich liebe Filme und habe großen Respekt vor denen, die sie machen. Daher bin ich schon seit Jahren Teil der ,DWP-Familie‘ und empfinde ganz große Freude, dass ich den Deutschen Werbefilmpreis dieses Jahr als Jury-Präsidentin begleiten darf“, sagt Poetzsch. Mit ihr konnte die Akademie übrigens zum zweiten Mal in Folge eine Jury-Präsidentin gewinnen.

Zur Grand-Jury gehören, neben Britta Poetzsch, Sabine Kuckuck (Skript), Annett Kiener (Schnitt), Ingken Benesch (Kostümbild), Katrin Weber (Nachwuchs), Caspar-Jan Hogerzeil (Regie), Thomas Kürzl (Kamera), Daniel Lang (VFX/Animation), Erwin Prib (Art Department) und Shai Caleb Hirschson (Komposition/Sounddesign).

Neue Kategorie Kostümbild

Der Weg zur Gender-Parität zieht sich auch durch die Kategorien. So wird in diesem Jahr zum ersten mal ein elfter Hatto in der Kategorie „Bestes Kostümbild“ verliehen. Das Gewerk ist traditionell vornehmlich weiblich geprägt. Weitere von der Akademie ausgesprochene Einladungen sind dieses Jahr ebenfalls in allen anderen Gewerken gestartet, um auch die Geschlechterverteilung in der Branche zukünftig paritätisch abzubilden.

„Stärkere Sichtbarkeit von Frauen ist ein wichtiges Tool, um der Qualität ihrer Arbeit die verdiente Aufmerksamkeit zu geben“, sagt Ulla Vogel, Projektleiterin der Deutschen Werbefilmakademie. „Insofern haben wir die tiefgreifenden Verschiebungen seit dem Beginn der Pandemie auch als
Chance begriffen, langgehegte Pläne wie den zu mehr Diversität in der Akademie in die Tat umzusetzen.“

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cb

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