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Geschäftsbericht 2020

„NZZ“ steigert Digital-Abos um 83 Prozent zum Vorjahr

Falkenstrasse 11, das Mutterhaus der NZZ-Gruppe in der Dämmerung.

Das Mutterhaus der NZZ-Gruppe in Zürich – Foto: NZZ-Mediengruppe

Die „Neue Zürcher Zeitung“ hat im Geschäfsjahr 2020 rund 200 Millionen Euro erwirtschaftet. Während das Werbegeschäft im Zuge der Corona-Pandemie eingebrochen ist, konnte die „NZZ“ die Zahl ihrer Abonnenten deutlich steigern – besonders im Digital-Geschäft.

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Dies und mehr geht aus dem „NZZ“-Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2020 hervor, der am 26. März in Gänze veröffentlicht wird. In einer Pressmitteilung, die die „NZZ“ vorab am Donnerstag verschickte, geht das Unternehmen aber bereits auf die entscheidenden Zahlen ein: Mit 17,6 Mio. CHF (rund 15,3 Millionen Euro) konnte die „NZZ“ im Geschäftsjahr 2020 ein positives Betriebsergebnis (EBIT) erzielen, das leicht über dem Vorjahr lag – dank einer Umsatzsteigerung im Nutzermarkt, einem Wachstum im digitalen Werbemarkt sowie einer Reihe von Sparmassnahmen, heißt es darin.

Ende 2020 zählte das Unternehmen „NZZ“ insgesamt rund 205.000 zahlende Abonnenten, was einer Zunahme von 23,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dabei konnte die Zahl der Digital-Abonnenten um 83 Prozent zum Vorjahr gesteigert werden. Dennoch fällt die Bilanz gemischt aus: Denn dem gegenüber stand ein deutlicher Umsatzeinbruch im Werbemarkt Print, der „weit über den erwarteten strukturell bedingten Einbussen“ lag, heißt es.

Das Unternehmen „NZZ“ verzeichnete im Berichtsjahr eine Abnahme des Umsatzes von 22 Prozent gegenüber Vorjahr. Im Werbemarkt Digital konnte hingegen eine Umsatzsteigerung von insgesamt 17 Prozent erwirtschaftet werden – dies „dank dem Zuwachs aus den Akquisitionen der ArchDaily-Gruppe und der Zulu5 AG sowie dank neuen Angeboten und Kooperationen“, heißt es weiter.

bek

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