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Geschäftsjahr 2020

Burda Media konnte Ergebnis im Corona-Jahr 2020 steigern

Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen

Im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ gab Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen auch einen Abriss über das abgelaufene Geschäftsjahr 2020. Demnach lag der Umsatz von Hubert Burda Media im vergangenen Jahr bei knapp 2,8 Mrd Euro und damit auf Vorjahresniveau. Besonders von Corona betroffen war die Urlaubs-Plattform Holidaycheck.

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„In den Jahren zuvor haben wir immer um drei bis vier Prozent zugelegt, das ist uns jetzt nicht gelungen“, so Kallen gegenüber der „SZ“ (€). Das Zeitchriftengeschäft in Deutschland sei praktisch gleich geblieben, so der Burda-CEO. Dies sei angesichts rückläufiger Anzeigenmärkte bemerkenswert. „Unser internationales Zeitschriftengeschäft war dagegen deutlich rückläufig, das Minus lag bei insgesamt circa 20 Prozent, weil in vielen Ländern der Vertrieb nicht funktionierte“, so Kallen. Auch das Eventgeschäft habe sehr gelitten. Die Plattform Holidaycheck habe 95 Prozent des Geschäfts verloren. Hier baute Burda auch Personal ab, 160 Jobs wurden dort gestrichen.

Die digitalen Aktivitäten insgesamt seien aber „deutlich nach oben“ gegangen. Das Konzernergebnis liege in Summe sogar über dem Niveau von 2019. Die Investitionen sind mit 170 Millionen Euro gleich geblieben. Für das laufende Jahr rechnet Kallen wieder mit einem Umsatz-Wachstum von drei bis vier Prozent.

swi

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