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Kein Styling ist auch keine Lösung

Drei Wetter Taft kommt mit Parodie auf 80er-Jahre-Werbung zurück

… Zwischenstop in München, mal wieder ziemlich windig. Drei Wetter Taft parodiert eigenen Spot aus den 80er Jahren – Screenshot aus TVC, © TBWA\, Taft

In Hamburg regnet es immer, in München ist ewig Sturm und in Rom scheint das ganze Jahr die Sonne. Wer mit der Werbung in den 80er-Jahren groß geworden ist, musste der Drei-Wetter-Taft-Werbung sei Dank so denken. Jetzt bringt Henkel diese Weisheit zurück auf den Bildschirm – und nimmt dabei seine eigene ikonische Werbung auf die Schippe.

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Der Haarspraymarkt ist seit Jahren rückläufig. Und Corona hat noch einmal das Seine dazu beigetragen. Die zentrale Frage lautete also, wie kann man Haarspray und in diesem Fall insbesondere natürlich Drei Wetter Taft wieder in die Einkaufskörbe der Verbraucher zurückbringen?

Die Lösung schien naheliegend. Drei Wetter Taft hatte vor 30 Jahren dank seiner ikonischen Werbung Rückenwind. Die Idee mit der taffen Businessfrau, die – natürlich im Privatflieger – durch die Welt jettet, musste wieder aufleben. Die Zeit dafür ist gut, weil die Menschen momentan eine Nostalgie verspüren, also auf der Suche nach Altbewährtem sind, das vermeintlich Sicherheit beschert. Nun wäre es aber vermessen zu glauben, es würde eine Neuauflage der Kampagne reichen, um wieder ins Relevant Set der Verbraucher*innen zu gelangen.

TVC „Kein Styling ist auch keine Lösung“

Also entstand eine Parodie, die vollkommen überspitzt dieselbe Welt – aber ohne Taft – zeigt. Um am Ende zu dem Ergebnis zu gelangen, dass eine Welt ohne Drei Wetter Taft auch keine Lösung sei. „Drei Wetter Taft ist Teil der deutsche Kultur. Es gab eine Zeit, in der dachte man, es gäbe kein anderes Haarspray. Es hieß ‚taffen‘ und nicht ‚sprühen‘. Wir wollen diesen Kult für die Marke nutzen und ihr eine große Bühne bereiten – mit Authentizität, Humor und Selbstbewusstsein“, sagt Marjorieth Sanmartin, ECD bei TBWA\, zur die Idee dahinter. Und Rik Strubel, CMO Henkel Beauty Care, ergänzt: „Taft ist eine Marke mit Kultstatus. Und wie bei vielen Kultmarken ist der Blick auf historische Kommunikation und die Trends der damaligen Zeit oft nur mit Humor zu verstehen. Warum dies also nicht für uns nutzen und die vielen Erinnerungen für Taft neu aufladen.“

Moderne Produktion – nostalgisch anmutende Postproduktion

Bei der Umsetzung wurde selbstverständlich penibel auf den authentischen Look der 80er-Jahre-Vorlage geachtet. Was in diesen Zeit nicht einfach war. Schließlich entschloss man sich zu einer extrem aufwändigen Lösung: Zunächst verliefen die Dreharbeiten, wie derzeit üblich, digital. Nach dem Schnitt wurde der Film jedoch auf Celluloid ausbelichtet, um schließlich wieder gescannt und digitalisiert zu werden. So wurde der Look & Feel der 80er-Jahre in die Neuzeit übertragen. Und damit der Zuschauer wirklich hingucken muss, wurde die Off-Stimme ganz dicht an das original angelehnt.

Auftakt zur globalen Kampagne

Das „Remake“ bildet den Auftakt zur neuen globalen Taft-Kampagne, die im TV und auf allen digitalen Kanälen on air geht. In der Hauptkampagne wird es dann aber nicht mehr allein um die zitierte Business-Frau gehen. Vielmehr soll die Kampagnenstory auf starke Frauen im Allgemeinen rückbesinnen. Gleichzeitig promoted Taft im Rahmen der Kommunikation seinen umfassenden Marken-Relaunch.

Credits:
Auftraggeber: Henkel Beauty Care/Taft, Düsseldorf, verantwortlich: Jan Kruse (Corporate Director International Marketing Hair Care & Styling); Agentur: TBWA\, Düsseldorf, Marjorieth Sanmartin, Thomas Kuhn (ECDs), Benjamin Müller-Grote, Alexander Paudler (Beratung), André Heinrichs, Lynn Geppert (Art), Kira Jacob (Text), Thilo Strecker (Produktion); Filmproduktion: e+p Films, Hamburg, Anke Olesch (Producer), Kai Kurve (Regie), Julian Steiner (Kamera); Postproduktion: Pirates’n’Paradise, Berlin; Musikproduktion: 3Klang, Düsseldorf; Musik: Track Titel: „Windy Blues”; Massive, Amsterdam (Komponist)

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