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Analystenstudie

Apple-Staranalyst: So werden die nächsten iPhone-Generationen

Ungebrochene Begehrlichkeit in Corona-Zeiten: Apples iPhone Foto: © Apple

Es ist wieder diese Zeit des Jahres: Die aktuellen iPhone-Modelle sind knapp sechs Monate auf dem Markt, die nächste Generation wird bereits im September erwartet. Star-Analyst Ming-Chi Kuo prognostiziert, worauf sich Apple-Fans einstellen dürfen

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Die Lebensversicherung läuft auch im 14. Jahr wie ein Schweizer Uhrwerk. Im jüngsten Quartal erzielte Apple spektakuläre 65 Milliarden Dollar mit dem Kultsmartphone – das waren allein 58 Prozent seiner gesamten Konzernumsätze. Das Narrativ, der Kultkonzern aus Cupertino hätte sich dank seiner boomenden Service- und Wearable-Sparte allmählich vom iPhone emanzipiert, muss also weiter in das Reich der Fabel verwiesen werden.

Entsprechend kritisch beäugt werden die ersten Gerüchte um die nächsten iPhone-Modelle, die mit dem Frühlingsbeginn zu sprießen beginnen. Die Ausgangslage ist klar: Seit vergangenem Herbst sind die jüngsten Modelle auf dem Markt: Apple-Fans, die sehnsüchtig auf die neuste iPhone-Serie gewartet haben, haben ihren Kaufwunsch längst erfüllt.

Wer noch kein iPhone 12, sondern ein weiterhin funktionierendes älteres Modell besitzt und sich mit Upgrade-Gedanken trägt, dürfte inzwischen ins Grübeln kommen, ob man nicht auf die nächste Generation warten sollte, die – wenn alles normal verläuft – in rund sechs Monaten zu haben sein dürfte.

Kuo: „S-Zyklus“ mit nur marginalen Änderungen im Herbst

Geht es nach dem mutmaßlich am besten informierten Apple-Analysten, dürften die Veränderungen im Herbst jedoch denkbar klein ausfallen, nachdem Apple sein Lineup vor sechs Monaten mit neuem Design und veränderten Größen erst sichtbar aktualisiert hatte. So rechnet Ming-Chi Kuo laut einer Kurzstudie, die dem Blog AppleInsider vorliegt, nunmehr mit einem sogenannten „S-Zyklus“: marginalen Veränderungen unter der Oberfläche (etwa eine verbesserte Kamera bei den Pro-Modellen) bei Beibehaltung des Formfaktors aus dem vergangenen Jahr.

So dürfte Apple auch das nächste iPhone in vier verschiedenen Modellen anbieten – von der kleinsten Version in 4,7 Zoll bis hin zum Maxi-iPhone in 6,7 Zoll. Im Vergleich zum Vorjahr könnten die neuen Modelle marginal schwerer werden, was an einem deutlich verbesserten Akku liegen dürfte. Die charakteristische Einkerbung („Notch“) am oberen Display-Rand dürfte bei den nächsten iPhones geringer ausfallen als noch bei aktuellen Modellen, aber weiterhin erhalten bleiben.

Nächste große Design-Änderungen erst 2022

Ein bahnbrechendes Redesign prognostiziert Kuo unterdessen frühestens in eineinhalb Jahren. Ende 2022 könnten Apple-Kunden dann beim iPhone 14 mit einem Display ohne „Notch“ (bzw. nur noch einen kleinen Loch) und integriertem Fingerabdrucksensor rechnen – allerdings nur in der Pro-Serie. Auch ein 5G-fähiges iPhone SE dürfte Apple in eineinhalb Jahren launchen.

Ein lang erwartetes faltbares iPhone, das Samsung und Huawei bereits anbieten, dürfte von Apple indes erst im Herbst 2023 auf den Markt kommen, mutmaßt Kuo. Apple-Aktionäre störten sich nicht an den Aussichten auf größere Produktneuheiten in fernerer Zukunft und schickten die zuletzt stark unter Druck geratene Apple-Aktie heute um mehr als fünf Prozent nach oben.

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