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Vorläufiger Jahresabschluss

Ströer meldet neun Prozent weniger Umsatz

Ströer Co-CEO Udo Müller – Foto: Imago

Der Konzernumsatz 2020 von Ströer sinkt nach vorläufigen Berechnungen um neun Prozent auf 1.442 Mio. Euro (Vorjahr: 1.591 Mio. Euro). Und mit minus acht Prozent war die organische Umsatzentwicklung auf einem vergleichbaren Niveau, so der Konzern.

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Das EBITDA (adjusted) entwickelte sich mit -19 Prozent von 570 Mio. Euro auf 465 Mio. Euro rückläufig, aber „besser als zunächst erwartet“, teilt Ströer mit. Insbesondere Content-basierte Geschäftsfelder wie „T-Online“, die globale Business Data Plattform Statista als auch die Direct Media-Aktivitäten hätten ihre Stärken gezeigt.

„Die Entwicklungen in den herausfordernden Pandemiezeiten im abgelaufenen Geschäftsjahr zeigen deutlich die Stärke unserer strategischen Aufstellung. Mit unserer ‚OOH plus‘ Strategie und der Fokussierung auf Deutschland können wir die kurzfristigen, negativen Auswirkungen der Corona Pandemie für unser Außenwerbe-Kerngeschäft begrenzen. Zugleich waren wir aber auch in der Lage, langfristige Chancen und Potentiale zu nutzen und in digitalen Geschäftsfeldern sowie Direct Media zweistellig zu wachsen“, sagt Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer.

„Unsere Marktkenntnis, unser striktes und konsequent umgesetztes Kostenmanagement sowie unsere engagierten Mitarbeiter tragen dazu bei, dass wir mit Zuversicht durch die Pandemie steuern“, sagt Christian Schmalzl, Co-CEO des Kölner Unternehmens. „Der Start ins aktuelle Geschäftsjahr bleibt zwar weiterhin herausfordernd für unser Kerngeschäft, 2020 hat aber auch gezeigt, dass sich das Außenwerbe-Geschäft sehr schnell erholt und wir damit schnell zu alter Stärke zurückkehren.“

rk

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