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Karneval

Wegen Blackfacing: WDR erntet erneut Kritik

Foto: Imago

Der letzte Rassismus-Vorfall beim WDR ist noch nicht lange her – und eigentlich hatte der Sender für die Zukunft mehr Sensibilität versprochen. Doch dann kam die Karnevals-Sendung am Samstagabend.

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Zwei schwarz bemalte Männer und die als Ägypterin verkleidete Désirée Nick handelten dem WDR am Wochenende einen Twitter-Shitstorm ein. Die rund vierminütige Szene aus der Best-of der Karnevals-Veranstaltung „Wider den tierischen Ernst“ ist zwar ein Ausschnitt aus dem Jahr 2010 – Blackfacing und damit Rassismus auszustrahlen rechtfertigt das jedoch nicht.

Der WDR entschuldigte sich am Sonntag folgendermaßen:

Erst vor wenigen Tagen versprach der Sender, sich stärker im Bereich Rassismus zu engagieren, nachdem eine Debatte in der Sendung „Die letzte Instanz“ heftig kritisiert wurde. Unter anderem hatte Thomas Gottschalk geäußert, bei einer Kostümparty in Los Angeles mit Jimi-Hendrix-Verkleidung das erste Mal erfahren zu haben, „wie sich ein Schwarzer fühlt“.

sns

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