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Nachhaltige Kommunikation

Grabarz JMP initiiert „Green Radar“

Die Köpfe hinter der „Green Radar“-Initiative (v.l.): Christian Thunig, Johannes Mauss, Stefanie Kuhnhen und
Alexander Kovrigin – Bild: © Grabarz & Partner

Grabarz JMP, eine Unit der Hamburger Agentur Grabarz & Partner, reagiert auf den Nachhaltigkeitstrend und gründet zusammen mit Innofact und The Green Fusion Network die Initiative Green Radar.

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Nachhaltigkeit ist nicht neu, wurde durch Corona aber beflügelt. Wer sich dem als Unternehmen verschließt, wird künftig im Wettbewerb das Nachsehen haben. Denn auch wenn der Wille besteht, künftig nachhaltiger zu agieren, scheitert es oft an der Umsetzung. Als größte Hürden hat Grabarz JMP fehlende Koordination innerhalb der Unternehmen und das unstrukturierte Herangehen an die Aufgabe ausgemacht. Die Unternehmen verlieren sich in Einzelaktionen, die zwar einzeln betrachtet wichtige Felder wie beispielsweise die Verpackung oder das Sourcing adressieren, aber im Gesamtbild nicht auf die Unternehmensstrategie einzahlen. Als ebenso schlimm hat Grabarz JMP wilde, planlose Kommunikation ausgemacht.

Um den entgegen zu wirken, gründete Grabarz JMP in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Innofact und dem The Green Fusion Network, einen Zusammenschluss von Nachhaltigkeits-, Ethik-, und Unternehmensführungs-Experten rund um Johannes Mauss, die Initiative „Green Radar“.

Datenbasiert zu einer machbaren Nachhaltigkeitsstrategie

Die Initiative will aufzeigen, wo die Chance steckt und was eine kostspielige Sackgasse ist. Wo man seine Kunden, die Konsumenten, treffen oder bestenfalls sogar deren Erwartungen übertreffen kann. Wo die Chance besteht, sich positiv vom Wettbewerb abzuheben. Und, wie man all das als Unternehmen glaubwürdig kommunizieren kann. Helfen soll dabei ein datenbasiertes Screening, das Kunden-, Markt-, und Unternehmensperspektive zusammenbringt.

Als Basis dient ein vierwöchiges Remote-Programm, das den Unternehmenslenkern vorhandene Lücken und Chancen aufzeigt, um daraus eine klare grüne Strategie abzuleiten und am Ende möglichst auch umzusetzen. Als Hilfestellung sollen innerhalb des Programms umsetzbare und wirkungsvolle Maßnahmen identifiziert werden. „Beim Thema Nachhaltigkeit liegt der Ball nicht beim Konsumenten, wie gern landläufig behauptet wird. Unsere tägliche Arbeit mit Konsumenten zeigt: Menschen sehen vor allem die Unternehmen in der Bringschuld. Und zwar jetzt. Marken müssen anfangen, Nachhaltigkeit als einen Risiko- und Wettbewerbsfaktor zu sehen und danach handeln“, erörtert Alexander Kovrigin, Standortleiter und Innovationsstratege von Grabarz JMP.

Erstes Projekt erfolgreich abgeschlossen

Wie das aussehen kann, zeigt der erste Case, der gerade für die Biozentrale abgeschlossen wurde und aus dem der Lebensmittelhersteller und Onlineshop nach eigenem Bekunden viel gelernt hat: „Das Green Radar war ein Kopf-Öffner. Auch als erfahrenes Bio-Unternehmen haben wir viel dazugelernt und gehen jetzt mit einer konsumenten-orientierten Strategie und greifbaren Maßnahmen in die Umsetzung.“

Imagefilm Biozentrale

So soll beispielsweise künftig mehr auf die Stärken in der eigenen Produktion gesetzt werden, um eine größere Differenzierung im Markt zu erreichen. Außerdem wurden dank des Einblicks in die Konsumentensicht auf das Unternehmen viele „Low Hanging Fruits“ für die Kommunikation identifiziert. Die Erkenntnisse aus der Sicht der Mitarbeiter führten darüber hinaus zu einer erfolgreichen internen Nachhaltigkeitsinitiative.

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