Anzeige

US-Ableger

„Business Insider“ stellt sich breiter auf – und ändert den Namen

Foto: "Business Insider"

Der US-amerikanische Ableger des „Business Insider“ streicht das Business aus seinem Namen aber nicht aus dem Programm. Die Seite möchte sich breiter aufstellen. Das deutsche Pendant ist von der Namensänderung vorerst nicht betroffen.

Anzeige

Der CEO und Gründer Henry Blodget von „Business Insider“ gab gegenüber der englischsprachigen Website „Axios“ bekannt, dass „Business Insider“ den Namenszusatz Business streicht. Tatsächlich ist das nicht die erste Namensänderung, die das Medium durchlebt. Gestartet 2007 als „Silicon Alley Insider“, änderte sich der Name zwei Jahre später in „The Business Insider“, wieder zwei Jahre später fiel dann das „The“ weg. Nach knapp zehn Jahren fällt nun auch der letzte Zusatz weg. Laut „DWDL.de“ ist die deutsche Seite von der Namensänderung vorerst nicht betroffen.

Die Namensentwicklung von „Insider“ / „Business Insider“ – Foto „Business Insider“

Die Firma hinter den Angeboten, Insider Inc., ist schon seit einigen Jahren mehrheitlich im Besitz von Axel Springer. In den letzten Jahren hat sich „Business Insider“ international breiter aufgestellt, mit einem Ableger im Vereinigten Königreich, Deutschland und einem eigenen Büro in Singapore. Weltweit sind laut „Axios“ um die 500 Journalisten für das Medium beschäftigt.

Mit der Namensänderung will das Angebot sein inhaltliches Portfolio erweitern. Bereits im Jahr 2016 habe das Team laut Informationen von „Axios“ entschieden, den Zusatz Business mit der Zeit zu streichen. In den vergangenen Jahren wurden bereits das CMS (Content Management System) und das Backend von „Business Insider“ und „Insider“ (der Lifestyle Marke) zusammengelegt. Wer zukünftig „Business Insider“ besucht, wird auf die Seite von „Insider“ weitergeleitet, der Business-Bereich erhält allerdings eine eigene Landing-Page. Auch inhaltlich wird der Themenschwerpunkt weiter auf wirtschaftlichen Themen liegen.

ls

Anzeige