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Gemeinsame Chefredaktion

„MOZ“, „Märkische Zeitung und „Lausitzer Rundschau“ rücken enger zusammen

Claus Liesegang und Oliver Haustein-Teßmer – Foto: Gerrit Freitag, Sebastian Schubert

Die Tageszeitungen „Lausitzer Rundschau“ („LR“) und „Märkische Oderzeitung“ („MOZ“) arbeiten künftig enger zusammen. Die Blätter werden ab 1. Februar von einer gemeinsamen Chefredaktion geleitet, wie die Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG am Freitag in Frankfurt (Oder) mitteilte. Mit dem Schritt soll laut Plan die Geschwindigkeit in der digitalen Transformation der Häuser forciert werden.

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Künftig gibt es damit eine gemeinsame Chefredaktion für die Blätter. Diese setzt sich aus den bisherigen Chefredakteuren Claus Liesegang („Märkische Oderzeitung“/“Märkische Zeitung“, Frankfurt (Oder)) und Oliver Haustein-Teßmer („Lausitzer Rundschau“, Cottbus) zusammen.

Mit der Bündelung der redaktionellen Führung soll die Geschwindigkeit in der digitalen Transformation der Häuser forciert werden, wie es weiter hieß. Die kommerzielle Ausspielung der digitalen Inhalte soll kanalübergreifend ausgebaut werden.

Märkisches Medienhaus und LR Medienverlag künftig von einem Geschäftsführer geleitet

Die Zeitungen sind Teil des Mutterkonzerns Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Ulm. Seit 2018 gehört die „Lausitzer Rundschau“ dazu. Die „Märkische Oderzeitung“ war schon seit den 1990er Jahren anteilig im Portfolio, seit 2012 zählt sie komplett zu dem Ulmer Medienhaus.

Mitte Januar wurde bereits bekannt, dass die beiden Häuser Märkisches Medienhaus und LR Medienverlag künftig von einem Geschäftsführer, Tilo Schelsky, geführt werden. Geschäftsführer Clemens Braun verlässt die LR zum Monatsende (MEEDIA berichtete).

Die „Lausitzer Rundschau“ erreichte nach Zahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) im vierten Quartal 2020 eine verkaufte Auflage von 60.922 Exemplaren. Die „MOZ“ und „Märkische Zeitung“ lagen zusammen bei 74.948 Exemplaren.

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