Anzeige

Innovationsagentur

Ehemalige Betterplace- und Ressourcenmangel-Führungskräfte gründen Agentur Zukunft Zwei

Gründer von Zukunf Zwei: Moritz Eckert, Friederike S. Bornträger, Jens Lange und Carolin Silbernagl (v.l.) – Foto: Z2

Moritz Eckert, Jens Lange und Carolin Silbernagl gründen zusammen mit der Organisationsentwicklerin Friederike S. Bornträger die Innovationsagentur Zukunft Zwei (Z2).

Anzeige

Die Berliner Agentur (mit Büro in Hamburg) unterstützt den öffentlichen und privaten Sektor bei  Innovationsprojekten und der vernetzten Zusammenarbeit über Abteilungs- und  Organisationsgrenzen hinaus. Sie setzt digitale und analoge Transformationsvorhaben um und entwickelt ganzheitliche Kommunikationsstrategien und Kampagnenkonzepte. 

Die vier Gründer konzentrieren sich auf zentrale gesellschaftliche Transformationsthemen wie Digitalisierung und neue Technologien, New Work, Mobilität, Gesundheit und städtische Entwicklung. Wirkungsanspruch und ein menschenzentrierter, kollaborativer Ansatz sollen dabei helfen, Organisationen erfolgreich weiterzuentwickeln und eine zukunftsfähige Gesellschaft zu gestalten. 

Die Neugründung arbeitet bereits an ersten Projekten. Sie erarbeitet beispielsweise für die Finanzbehörde Hamburg in Kooperation mit einem Partner eine „Vision für Hamburgs öffentliche Unternehmen“ (Presse-Info), als Grundlage für die  Stadtwirtschafts-Strategie der Stadt. Zudem steht die Agentur in den Startlöchern für die Begleitung eines Forschungsprojektes zu KI in der Arbeitswelt, bei dem Z2 das Prozessdesign der diversen Stakeholder der Feldforschung sowie die Transferkommunikation verantwortet. 

Lange sagt: „Organisationsziele, menschliche Bedürfnisse und das gesellschaftliche Wohl werden leider immer  noch als konkurrierende Pole behandelt. Wir glauben an das Gegenteil. Mit unserer Expertise wollen  wir dazu beitragen, damit aus Transformation und Innovation eine gute Zukunft entsteht.“ 

Silbernagl: „Veränderungsprozesse sind komplex. Sie abteilungs- und organisationsübergreifend zu denken und  in der Umsetzung von den Bedürfnissen der beteiligten Akteur:innen auszugehen, das fehlt im  Werkzeugkasten der klassischen Management- und Innovationsberatungen. Mit zukunft zwei ändern  wir das.“ 

Die Gründer

Die Psychologin Friederike S. Bornträger leitete 2015 das Stakeholdermanagement der deutschen Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg. Ihre Selbständigkeit als systemische Organisationsentwicklerin mit Erfahrung in der Konzeption, Gestaltung und Moderation von  kollaborativen und wachstumsorientierten Prozessen begann 2008. Ihre wissenschaftliche Arbeit und akademische Lehre (FU Berlin) konzentriert sich darauf, optimale  Situationen für die Zusammenarbeit verschiedener Gruppen zu entwerfen. 

Moritz Eckert war von 2017 bis 2020 als Berater für das Programm Data-Cipation der Gesellschaft  für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) am Sitz der Afrikanischen Union in Äthiopien tätig. 2012 gründete er die Online-Plattform für Live-Audio-Fußballkommentatoren “marcel-ist-reif”. Davor textete er für die Werbeagentur Jung von Matt. 2007 war er Mitgründer von Betterplace.org. Bei der Plattform war er bis 2015 als Vorstand der Mutterorganisation  Gut.org gAG verantwortlich für Strategie/Marketing, Kommunikation/PR und Produkt/IT. 

Jens Lange war von 2013 bis 2020 Geschäftsführer der Digitalagentur Ressourcenmangel.  Lange leitete am Standort in Berlin die Bereiche Strategie, Beratung und Finanzen. Vor seiner Zeit bei Ressourcenmangel war er Unit-Leiter bei Scholz & Friends in Berlin und  Digital-Referent bei der Auslandshandelskammer der Bundesrepublik Deutschland in Singapur.  

Carolin Silbernagl war von 2016 bis 2020 Vorständin der Betterplace-Familie (gut.org gAG) und leitete die  strategische Ausrichtung, Partnerschaften sowie das Finanzcontrolling im sozial-digitalen Think-and Do-Tank, dem Betterplace Lab.  2018 hob sie als Gründungsgeschäftsführerin das bUm.berlin als Community Space für die Zivilgesellschaft im Kreuzberger Umspannwerk aus der Taufe (inklusiven Prozess zum Konflikt um den eigentlich am Standort geplanten Google Startup Campus).

rk

Anzeige