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MDR

Karola Wille: Programmdirektionen von ARD und ZDF in den Osten verlagern

MDR-Intendantin Karola Wille – Foto: MDR/Kirsten Nijhof

Die MDR-Intendantin Karola Wille übt Kritik an der Rolle, die der Mitteldeutsche Rundfunk innerhalb der ARD spielt – und schlägt vor, etwa die Programmdirektionen in den Osten zu verlagern.

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„Im Konzert von neun ARD-Landesrundfunkanstalten“ sei es nie einfach gewesen, sich durchzusetzen, schreibt Wille in einem Gastbeitrag für „Die Zeit“. „Als der Osten dazukam, waren die Strukturen bundesweit westdeutsch“. Bis heute ist mit dem KiKa ist nur eine Gemeinschaftsaufgabe im Sendegebiet des MDR angesiedelt.

Wille wünscht sich, dass sich das ändert. Die MDR-Intendantin strebt an, dass ARD und ZDF große Gemeinschaftseinrichtungen wie die Programmdirektionen in den Osten verlagern. „Es kann einen Unterschied machen, von welchem Ort und welchen Blickwinkeln aus bundesweite Ereignisse eingeordnet werden“, so Wille. Schließlich gelte es für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk „quasi per Auftrag“, die Lebenswirklichkeit auch im Osten abzubilden.

sns

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