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Clubhouse-Hype

Urs Meier: „Wir planen für einen Kunden aus der Politik konkrete Austausch-Formate“

GenZ-Experte Urs Meier hat für den Clubhouse-Hype nur drei Worte: crazy, crazy, crazy.

Der Head of Client bei der GenZ-Agentur Project Z denkt schon darüber nach, seinen Zugang zu Clubhouse zu beschränken. Für einen Kunden gibt es allerdings auch schon konkrete Ideen.

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Urs, wann hast du das erste Mal von Clubhouse gehört?

Ich habe die App tatsächlich schon eine Weile verfolgt, als in den USA Ende 2020 plötzlich US-Rapper die Plattform gekapert haben und dort ihre Konflikte untereinander ausgetragen haben. Vorher waren dort nur amerikanische VC‘s und der Rest des Silicon Valley unterwegs. Als sie dann in Deutschland hochkam, war ich überrascht.

Wann hast du ein Invite bekommen und wie kompliziert war es?

Die liebe Niat Asfaw von Storymachine hat mir den Invite gegeben und ich wurde sofort von ihr und anderen Kollegen im Welcome-Raum empfangen. Alles easy, Bedienung erklärt sich von selbst.

Wie viele Stunden hast du am Wochenende auf Clubhouse verbracht?

Ich gucke lieber nicht nach. Zu viel!

Warum erlebt die App jetzt einen Hype?

Ich denke, es ist ein wenig der Charakter, wie wenn man alten Bekannten auf der OMR über den Weg läuft. Dieser Netzwerk-Effekt und der Fakt, dass sich am Ende dann doch in der gleichen Bubble wie zuvor auf LinkedIn etc. bewegen, führte zu einer enormen Verbreitung.

Hast du selbst einen Room angelegt oder aktiv an Diskussionen teilgenommen? Welcher Talk stach für dich dabei besonders heraus?

Ich fand besonders den Talk mit Alina Ludewig zum Thema „Generation TikTok Creator“ sehr spannend und fand es toll, wie sich alle Parteien (Creator, Agenturen, Managements, Experten etc.) virtuell zugeschaltet und ergänzt haben. Es wurden nicht nur Fragen beantwortet, sondern man ist in einen richtigen Dialog gekommen.

Wie viel Zeit willst du zukünftig in die App investieren und zu Lasten welcher anderen Aktivitäten (außer Schlaf)?

Ich denke, zu meiner eigenen Sicherheit werde ich mir den Zugriff von 0:00-19 Uhr sperren und nur noch nach Feierabend auf dem Sofa anschauen, wenn ich sonst nicht zu tun habe. Aktuell ist bei mir, seit ich Clubhouse nutzte, die Screentime von TikTok sehr gesunken.

Planst du, Clubhouse direkt oder indirekt für dein Business zu nutzen und wie könnte das aussehen?

Wir planen für einen Kunden aus der Politik konkrete Austausch-Formate mit Experten und Wähler*innen und sind hier sehr gespannt auf die Ergebnisse. Gerade hier sehe ich großes Potential in Bereichen, wo Nahbarkeit enorm gepredigt wird.

Was ist dein aktuelles Fazit zu Clubhouse?

Crazy, Crazy, Crazy

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