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Nach Hackerangriff

Funke könnte Notfallmodus bald verlassen

Funke-Gebäude in Essen – Foto: imago images / Revierfoto

Vor knapp vier Wochen wurde Funke Ziel eines Hackerangriffs, viele Zeitungen konnten nur in einer Notausgabe erscheinen. Jetzt ist die Mediengruppe auf einem guten Weg, den Notfallmodus bald wieder zu verlassen. 5000 Computer sind bereits von der Schadsoftware befreit.

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In den sogenannten digitalen Waschstraßen wurden bereits 5000 betroffene Computer gereinigt und sind wieder bereit für den Einsatz, nachdem sie vor knapp vier Wochen mit einer Ransomware befallen wurden (MEEDIA berichtete). Die Software verschlüsselt Daten und verwehrt dem eigentlichen Eigentümer den Zugang, die Hacker forderten Lösegeld für die erbeuteten Daten. Viele Zeitungen konnten und erscheinen teilweise immer noch in einer Notausgabe, mit den aktuellen Schritten ist Funke auf dem besten Weg, wieder in die Normalität zurückzukehren: „Wir sind […] sehr optimistisch, den Notfallmodus noch diese Woche zu verlassen“, heißt es auf der Website.

Die „Berliner Morgenpost“ – inklusive der Wochenendprodukte – erscheint bereits wieder in Regelumfang, das „Hamburger Abendblatt“ erscheint nach wie vor ohne Regionalausgaben.

„In NRW produzieren wir für die vier Titel inzwischen wieder fast 30 unterschiedliche Lokalausgaben mit jeweils sechs Seiten lokalen Inhalten. In Thüringen produzieren wir aktuell zwei Lokalteile für (Ost und West) für die drei Titel, der weitere Ausbau der Lokalausgaben steht zeitnah an. Auch in Braunschweig steigt der Anteil der Lokalausgaben weiter an. Die Umfänge unserer Anzeigenblätter steigen ebenfalls weiter von Ausgabe zu Ausgabe.“ Auch die Redaktions- und Office-Systeme laufen zu großen Teilen wieder wie gehabt.

ls

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