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Twitter, Facebook und Co.

73 Prozent weniger Fake-News durch Trump-Sperre

Donald Trump – Foto: Imago

Um 73 Prozent sind Erzählungen über eine gestohlene Wahl zurückgegangen, nachdem Twitter und diverse andere Plattformen den noch amtierenden Präsident verbannten.

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Nachdem unter anderem Twitter und Facebook die Accounts des noch amtierenden Präsidenten Donald Trump gesperrt hatten (MEEDIA berichtete), brach die Zahl der verbreiteten Falschinformationen stark ein, berichtet die us-amerikanische Zeitung „Washington Post“ unter Berufung auf eine Auswertung Zignal Labs. Die Untersuchung lief vom 9. bis zum 15. Januar diesen Jahres.

Ein Kommentar von MEEDIA-Redakteur Tobias Singer

Die Erwähnungen und Diskussionen rund um eine Wahl-Verschwörung (sie sei Trump gestohlen worden) ist nach Trumps Sperren von 2,5 Millionen auf 688.000 gefallen, ein Rückgang von 73 Prozent. Die Gerüchte, die Demokraten und Joe Biden hätten in der Wahl betrogen, kamen um die Präsidentschaftswahl im November auf und hielten sich bis zu Trumps gezwungener Abstinenz auf den Plattformen hartnäckig.

Auch Hashtags sind gefallen

Auch diverse von Trump-Anhängern genutzte Hashtags verlieren an Bedeutung. Um 95 Prozent gingen die Erwähnungen von „#FightforTrump“, „#HoldTheLine“ und dem Satz „March for Trump“ zurück. Diese sind vor allem während des Sturms auf das Kapitol genutzt worden, bei dem es mehreren Trump-Anhängern gewaltsam gelang, während einer Sitzung des Kongresses, in die Sitzungssäle und Büros der Abgeordneten – darunter Sprecherin Nancy Pelosi – zu gelangen.

Ein Kommentar von MEEDIA-Redakteur Ben Krischke

Hauptsache Trump

Die Auswertung fand ebenfalls heraus, dass Trump-Fans seine Tweets teilten – egal um was es ging. Das gab ihm ein großes Echo, das durch die Sperre seiner Konten nun wegfällt.

ls

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