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Kampagne zu Beethovens 250. Geburtstag

Apple-Werbung: David Hockney malt Beethoven auf dem iPad

Zum 250-sten Geburtstag Beethovens kreierte David Hockney ein Poträt des Komponisten auf dem iPad – Bild: © David Hockney/Apple

Ludwig van Beethoven wäre diesen Monat 250 Jahre alt. Ihm zu ehren konnte Apple den international bekannten Maler David Hockney verpflichten, ein Portrait des jungen Komponisten auf dem iPad zu malen.

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Beethovens 250-ster Geburtstag ist für Apple ein großes Ereignis, das entsprechend gefeiert wird. Auf Apple Music wurden dazu Wiedergabelisten erstellt, exklusive Interpretationen seiner Werke gelauncht und Hintergrundinformationen über den Künstler und sein Schaffen veröffentlicht. Nun ist es Apple gelungen, den international bekannten Maler David Hockney dazu zu verpflichten, ein Bildnis zu Beethoven zu erschaffen – auf einem iPad Pro mit dem dazugehörenden Pencil.

Beethoven nach seiner ersten Sinfonie

Beethoven im Alter von 30 Jahren, nachdem er seine erste Sinfonie fertig komponiert hatte

Das Bild selbst ist nicht unbekannt. Es zeigt Beethoven als jungen Mann von 30 Jahren, nachdem er seine erste Sinfonie fertig geschrieben hatte. Das Original stammt aus dem Jahr 1800, seitdem wurde es unzählige Male von unterschiedlichsten Künstlern neu interpretiert.

Für David Hocknes war das Motiv dennoch das einzig zitierbare im Zusammenhang mit Beethovens rundem Geburtstag. „Ich war schon immer ein Bewunderer von Beethovens Werk, weshalb ich mich für dieses Projekt entschieden habe. Das iPad-Gemälde heißt ,Beethoven nach seiner ersten Symphonie‘, die er 1800 im Alter von 30 Jahren veröffentlichte. Es schien angebracht seinen Geburtstag zu feiern, indem ich ihn in diesem sehr bedeutenden Moment der Musikgeschichte festhielt.“

Die Entstehung Hockneys Werk im Zeitraffer

Hockney zeichnet schon lange mit dem iPad

Dass Apple David Hockney mit einem iPad-Bildnis von Beethoven beauftragen konnte, ist nicht verwunderlich. Hockney arbeitet schon lange mit dieser Technik. Zunächst ”übte” er auf seinem iPhone und verschickte Bilder via Mail an seine Freunde. Als dann das iPad herauskam, war es für ihn nach eigenem Bekunden nur ein kleiner Schritt. Seitdem schafft er regelmäßig unterschiedlichste Arbeiten auf dem Tablet.

Eines der Motive aus der Serie „The Arrival of Spring in Woldgate” – © The David Hockney Foundation

So erfand er mit dem iPad die Freiluftmalerei quasi neu. Der damals bereits 74-Jährige malte aus dem Auto heraus „The Arrival of Spring in Woldgate”. Es entstand seinerzeit eine ganze Serie über den Frühlingsanfang in seinem Heimatdorf, die er mit der App Brushes auf dem iPad festhielt. Kritiker nannten es Bilder im Schnellverfahren für technikverliebte Menschen. Hockney selbst verglich die iPad-Malerei mit der Aquarell-Malerei, nur sei sie schneller und bestens geeignet, die Veränderungen des Frühlings, den Wechsel des Lichts à la Minute einzufangen.

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