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Media-Business

Mediaplus muss Etat für Bundes-AOK verteidigen

Bundes-AOK und drei regionale AOKs schreiben Media gemeinsam aus – Foto: AOK

Der AOK-Bundesverband schreibt seinen Media-Etat für die Dachmarkenkommunikation öffentlich aus. Erweitert wird die Aufgabe dadurch, dass die Bundes-AOK erstmalig zusammen mit drei weiteren AOKs die Ausschreibung angeht.

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Als regionale AOK-Krankenkassen sind an dem Verfahren beteiligt: Bayern, Nordwest und Plus (Kasse in Sachsen und Thüringen). Das Mandat umfasst einen Euro-Etat in einstelliger Millionenhöhe pro Jahr. Die Ausschreibung wird noch in diesem Monat veröffentlicht. Den Etat der Bundes-AOK verteidigen muss die zur Serviceplan Gruppe gehörende Agentur Mediaplus.

„Wir erhoffen uns von der Bündelung Vorteile im Einkauf, aber auch einen strategischen Mehrwert in der Planung. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung aus dem Markt“, sagt Steve Plesker, Geschäftsführer Markt/Produkte im AOK-Bundesverband in Berlin. Erst vor wenigen Wochen hatte Plesker den Pitch um den Kreativetat beendet. Hier gab es einen Wechsel von Serviceplan zur Scholz & Friends Berlin.

Die Vergabe des Media-Etats erfolgt über ein Verhandlungsverfahren, in dessen Rahmen sowohl der Vorschlag für eine nationale Werbekampagne als auch für regionale Mediastrategien entwickelt werden sollen. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Agenturpartner soll im Juni 2021 starten und ist über einen Zeitraum von vier Jahren angelegt. Das öffentliche Vergabeverfahren wird von der Beratung Ebiquity in Hamburg begleitet.

Nach Durchführung eines Teilnahmewettbewerbs sollen Anfang Februar 2021 die fünf besten Bewerber aufgefordert werden, bis Ende März 2021 ein Angebot abzugeben und zu präsentieren. Für die zu erarbeitenden Konzepte erhalten die Bieter eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von 5.000 Euro netto.

Link zur Ausschreibung über das Ausschreibungsportal.

rk

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