Anzeige

Umfrage unter Agenturen

Kampagnen und persönliche Kontakte bestimmen die Wahrnehmung von Agenturen

Mirko Kaminski, GWA-Vorstand – Foto: GWA

Agenturen fallen auf Kundenseite vor allem durch Kampagnen und Best Practices auf. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage des GWA.

Anzeige

Darüber hinaus nehmen Marketer die Köpfe und Eigenkommunikation von Agenturen wahr. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage von GWA (Gesamtverband Kommunikationsagenturen) und Appinio darüber, wie Agenturen unter Marketing- und PR-Professionals bei Unternehmen, NGOs und öffentlichen Auftraggebern auffallen.

Für die Kundenseite zählen laut Umfrage vor allem persönliche Kontakte. Über zwei Drittel aller Befragten und drei Viertel der Marketing-Entscheider informieren sich auf diesem Weg über die Agenturbranche. Aber auch Social Media, Websites der Agenturen und die Fachpresse sind für über die Hälfte der Studienteilnehmer Quellen für Brancheninformationen. Der mit Abstand wichtigste Social-Media-Kanal ist Linkedin, vor allem bei Marketern in Führungspositionen. Auf Instagram und Facebook nehmen weniger als die Hälfte der Marketing Professionals Informationen über Agenturen auf. Awards sind den Marketern unwichtig, das Leistungsspektrum einer Agentur aber ist sehr relevant.

Bei drei Vierteln der Befragten fallen Agenturen vor allem durch ihr Kerngeschäft auf: mit Kampagnen und Cases. Weiterhin sehen knapp 60 Prozent der Entscheider auch einzelne Köpfe und Mitarbeitende von Agenturen. Bei Marketern bis zum Senior-Level ist dies deutlich seltener der Fall. Für sie ist hingegen die Eigenkommunikation von Agenturen präsenter. Für fast die Hälfte der Marketing- und PR-Professionals aller Karrierestufen spielen außerdem Interviews und Gastbeiträge bei der Wahrnehmung der Agenturen eine Rolle. 

Das Gros der Marketing-Manager informiert sich immer mal wieder über Agenturen, wenn ein interessantes Thema aufkommt, oder ständig aber oberflächlich. Insgesamt fühlen sich damit knapp zwei Drittel der Marketing- und PR-Professionals über den Agenturmarkt ausreichend informiert. Wo dies nicht der Fall ist, liegt das vor allem an mangelnder Zeit und zu geringer Differenzierung der vielen Player.  

„In Deutschland gibt es nach Informationen des Statistischen Bundesamtes mehr als 30.000 Agenturen. Als Agentur muss man potenziellen Auftraggebern da irgendwie schon ins Auge fallen. In unserem GWA-Netzwerk ‚Eigenkommunikation und -marketing‘ teilen wir daher untereinander Know-how und Best Practices, um uns gegenseitig anzuregen und auf neue Ideen zu bringen“, so GWA-Vorstand Mirko Kaminski.

rk

Anzeige