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Lesestoff für Sie – Ausgabe 48/49

Die MEEDIA-Longreads der Woche

Montag ist MEEDIA-Tag. In unseren Longreads analysieren wir diese Woche unter anderem die Stellenpolitik der Verlagswelt, interviewen Georg Diez und besuchen die „Abendzeitung“ in München.

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Liebe Leserinnen und Leser,

eine neue Woche beginnt – und wieder bietet Ihnen MEEDIA eine ganze Reihe von Analysen und Hintergründen. Dieses Mal dabei:

Frauen an die Macht

Das ist schon krass: VonChefredakteursposten bei deutschen Regionalzeitungen sind wie viele mit Frauen besetzt? Raten Sie mal. Acht. Acht! Ein Anteil von miesen 7,4Prozent. Ich bin eigentlich kein Freund von festgeschriebenen Quoten: Ich glaube, dass Stellen nicht nach Chromosomen vergeben werden sollten, sondern nach Eignung. Aber in diesen Zahlen steckt systemische Ungleichheit – und offenbar sind diese Chefposten schon längst nach Chromosomen vergeben worden. Nach Y-Chromosomen. Dass sich dieses Missverhältnis langsam ändert, das zeigen jüngste Nachbesetzungen. Mein Kollege Gregory Lipinski hat sich deswegen mal umgeschaut – und eine Verlagswelt angetroffen, in der das Bewusstsein für eine fairere (und übrigens auch effektivere) Stellenpolitik zwar langsam Einzug hält, die Umsetzung vielerorts aber noch immer auf sich warten lässt. Wie gesagt: acht. Hier geht’s zur Analyse.

Wie beeinflusst Google das Werbejahr 2021?

Die Pläne des Suchmaschinenkonzerns – ob nun Cookie-Aus oder die Datenspeicherung in Chrome – werden das Werbejahr 2021 entscheidend mitprägen. MEEDIA hat deswegen die drei Mediaagenturen Carat, Jung von Matt Impact und Prex an den Tisch geladen und um ihre Einschätzungen gebeten. Zum Roundtable geht’s hier.

„Journalismus könnte viel mehr sein“

Lässt sich als Journalist eine Vision verfolgen? Nicht in der alten Medienwelt, meint der ehemalige Spiegel-Autor und Spon-Kolumnist Georg Diez. Als Chefredakteur des Hamburger The New Institute hat er dieser den Rücken zugekehrt und sich nun ein nicht gerade kleines Ziel gesetzt: die Welt zu verändern. Wie das funktionieren soll, lesen Sie hier.

Morgenstimmung bei der Abendzeitung

Die Abendzeitung stand vor sechs Jahren kurz vor dem Aus. Heute führt ein junges Team das erholte Blatt mit spitzer Feder in die Zukunft. Für die Trendwende in München gibt es Gründe. Und zwar diese.

Dojo – die Werteagentur

Dojo war immer schon etwas anders. Weil die Agentur es wollte, weil sie es konnte. Nun will sie auch keine Werbeagentur mehr sein, sondern eine Werteagentur. Mag aussehen wie eine PR-Maßnahme, ist aber tatsächlich mehr. Wieso – und warum man seinen Kunden demnächst auch eine Sozialsteuer abverlangen will, lesen Sie hier.

Darüber hinaus schreibt MEEDIA-Kolumnist Frank Dopheide über die Zutat, die Führungskräfte gerade in der Pandemie am meisten brauchen: tatsächlich Liebe. Davon hat sein Kollege Kai Blasberg erwartungsgemäß etwas weniger zu verteilen. Dieses Mal geht es den sogenannten Experten an den Kragen. Und für Anja Rützel verbinden Adventskalender gleich mehrere kapitalistische Kerndisziplinen – lassen sie aber mit einem unlösbaren Problem zurück. Am Rande geht es um Alkohol.

In diesem Sinne: Viel Spaß und eine gute Woche,

herzlich Ihr

Matthias Oden
Chefredakteur MEEDIA

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