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Lesestoff für Sie – Ausgabe 47

Was Sie in der neuen Ausgabe von MEEDIA erwartet

Heute erscheint die neue MEEDIA. Das Hass-Problem von Linkedin, die Wende bei der „Mopo“, die Audio-Aktivitäten von RTL – um all das und vieles mehr geht es in Ausgabe #47.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Montag ist MEEDIA-Tag – die Ausgabe #47 ist erschienen und es erwarten Sie diese Themen:

On air

Die Geschichte von Bertelsmann ist ja immer auch die Geschichte gewesen, wie die einzelnen Teile dieses Medienimperiums besser zusammenarbeiten können. Und nicht immer war das eine mit Happy End. Eine Konzernstufe drunter, bei der RTL-Gruppe, tut sich in dieser Hinsicht aber nun tatsächlich etwas von erheblicher Tragweite: RTL bündelt sämtliche Audio-Aktivitäten. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Umsatzstrategie dieses Bereichs der Gruppe, sondern soll und wird auch ganz gezielt Folgen für das ungleich größere TV-Geschäft haben. Welche, lesen Sie hier in unserer Titelgeschichte.

Linkedin hat ein Hass-Problem

Die Plattform gilt als geruhsame Ausnahme unter den sozialen Netzwerken: professioneller Umgangston, professionelle Themen, kein Empörungs- und Hass-Stakkato wie man es etwa auf Facebook oder Twitter gewohnt ist. Das Problem ist nur: Dieses Image stimmt nicht ganz. Auch auf Linkedin finden sich die üblichen Auswürfe eines enthemmten Social-Media-Mobs, Mord-Drohungen inklusive. MEEDIA hat sich umgeschaut, hat sich mit Betroffenen ausgetauscht und natürlich auch das Unternehmen um Stellungnahme gebeten. So viel sei hier verraten: Es gibt jede Menge zu tun. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Die Couponing-Strategie der Zukunft

Ja, Couponing ist unsexy: schnelles Massengeschäft im Alltag des Marketing-Maschinenraums. Aber es lohnt sich trotzdem, sich dieser per se glanzlosen Gattung anzunehmen. Denn mit der richtigen Technologie kann Couponing ziemlich smart sein, den Abverkauf steigern, näher an die Bedürfnisse der Kunden rücken – und den Kunden sogar Spaß machen. Dr. Oetker macht das ziemlich vorbildlich. Unseren Best Case gibt es hier.

KI, die nächste Stufe

Dass KI weder gut noch böse ist, sollte inzwischen auch beim Letzten angekommen sein. Sie kann etwa helfen, Menschen besser zu verstehen und Werbemittel passender zu gestalten oder auszuspielen. Emotionserkennung wird in dieser Hinsicht ein immer relevanteres Feld. Aber genau wenn Werber, Politiker oder Betrüger besser wissen, was Menschen bewegt, öffnet KI ihnen Tür und Tor zu Manipulation und technisch gesteuerter Ausgrenzung von Minderheiten. Rana el Kaliouby ist eine Koryphäe unter den KI-Fachleuten dieser Welt, sie produziert und vertreibt mit Affectiva eine Software, auf die fast alle Automobilhersteller der Welt scharf sind. Auch US-Geheimdienste sind bereits bei ihr vorstellig geworden. Im MEEDIA-Interview zeigt sich die MIT-Absolventin zwar optimistisch, fordert aber auch dringend zum Regulieren der KI auf. Was genau sie vorschlägt zu tun, lesen Sie hier.

Wende bei der Mopo

Arist von Harper hat bei der Hamburger Morgenpost ein schweres Erbe angetreten: Als Branchenfremder übernahm er Anfang des Jahres das angeschlagene Blatt vom Kölner Medienhaus DuMont. Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt – kaum angetreten brach die Pandemie aus, die das ohnehin defizitäre Haus hart getroffen hat. Doch der neue Verleger macht unbeirrt weiter: Mit unternehmerischen Geschick und harten Einschnitten hat er dem Vernehmen nach bereits im Oktober die Ertragswende geschafft. Was jetzt noch für die Traditionsmarke kommt: Hier steht es.

Darüberhinaus warten die MEEDIA-Kolumnisten Nils-Peter Hey und Mirjam Trunk auf Sie. Hey schreibt über die Möglichkeiten, als Marke Glaubwürdigkeit aufzubauen – und über die Wege, wie es nicht klappt. Trunk über die Schwierigkeiten, die entstehen, wenn in Podcasts Journalisten allzu sehr mit den Werbetreibenden zusammenarbeiten. Und Anja Rützel widmet sich in ihrer Glosse dem darbenden Tierjournalismus, dem sie dank Joe Bidens zweier Hunde eine großartige Rückkehr prophezeit.

Wollen Sie die MEEDIA-Ausgabe lieber in Gänze lesen: Hier geht es zum ePaper.

Viel Spaß bei der Lektüre

Matthias Oden
Chefredakteur MEEDIA

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