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„NZZ“-Mediengruppe knackt Abo-Marke früher als erwartet

Falkenstrasse 11, das Mutterhaus der NZZ-Gruppe in der Dämmerung.

Das Mutterhaus der NZZ-Gruppe in Zürich – Foto: NZZ-Mediengruppe

200.000 zahlende Abonnenten? Daran können die Verantwortlichen der „NZZ“-Mediengruppe nun einen Haken machen. Die nächsten Aboziele sind aber bereits anvisiert.

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Die NZZ-Mediengruppe hat Anfang November die Marke von 200.000 zahlenden Abonnenten geknackt. Ursprünglich hatte sich das Unternehmen dieses Ziel bis Ende 2022 gesetzt. Damit wurde die Vorgabe deutlich früher erreicht als erwartet. Zuletzt lag das Abonnenten-Wachstum bei 25 Prozent pro Jahr, wie die Mediengruppe am Dienstag mitteilte. Schon im Sommer zeichnete sich ab, dass man jene 2018 gesetzte Marke deutlich früher erreichen wird. Im Halbjahresbericht 2020 lag die Zahl der Abonnenten bereits bei 189.000 (MEEDIA berichtete).

Unternehmensstrategie geht laut NZZ-Verwaltungsratspräsident auf

Damit wird sich die Führung in ihrem Kurs bestätigt fühlen, der sich laut Unternehmensangaben auf Qualitätsjournalismus und den Nutzermarkt fokussiert. „Unsere vor zwei Jahren formulierte und in diesem Sommer geschärfte Unternehmensstrategie geht auf, das belegen die Nutzerzahlen“, so NZZ-Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod. „Gerade in bewegten Zeiten wie diesen ist hochwertiger, glaubwürdiger Journalismus gefragter denn je. Und den können wir unseren Leserinnen und Lesern offensichtlich bieten.“ Seit Jahresbeginn habe die Mediengruppe über 30.000 Abonnenten hinzugewinnen können.

Laut Mitteilung habe nicht nur die Corona-Pandemie das Abonnenten-Wachstum beschleunigt, „sondern auch die dadurch forcierte Digitalisierung der Nutzer und Märkte“. Die Folge: Die Nutzung der digitalen NZZ-Plattformen in der Schweiz und in Deutschland hat sich verstärkt. „Bereits im Juli übertrafen die Onlineangebote der NZZ die Marke von einer Million registrierten Nutzerinnen und Nutzern“, so Felix Graf, CEO der NZZ-Mediengruppe.

Nächstes Ziel: 400.000 bezahlte Abos im In- und Ausland

In Deutschland, hieß es erst im Juni, soll die Berichterstattung und das Angebot ausgebaut werden – auch um im Bereich Digital-Abos weiter zu wachsen. Dazu startete das Unternehmen im Juli die bislang größte digitale Kampagne für den deutschen Markt. Im Zuge der Strategie zur digitalen Transformation, die 2020 geschärft wurde, sollen die Kosten ebenfalls um rund 13 Mio. Franken gesenkt werden. Verschiedene Bereiche der Mediengruppe sind davon betroffen (MEEDIA berichtete).

Mit dem Erreichen der aktuellen Marke, steht der Geschäftsführung nun das bereits vor einiger Zeit definierte, nächste Ziel klar vor Augen: Bis spätestens 2030 will der Verlag im In- und Ausland über 400.000 bezahlte Abos erreichen, vornehmlich im Digital-Bereich. Gleichzeitig soll der Umsatz pro Abo-Kunde deutlich gesteigert werden.

Eine Analyse der Geschäfte innerhalb der NZZ-Mediengruppe lesen Sie hier (€).

tb

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