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30-jähriges Bestehen

„Der Freitag“ führt zum Jubiläum neues Ressort ein

v.l.: Michael Angele & Philipp Grassmann – Foto: Milena Schlösser / Heike Blenk

Die Wochenzeitung „Der Freitag“ feiert am 9. November ihr 30-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsausgabe wird zudem Auftakt für das neue Ressort Debatte sein, teilte der Verlag am Mittwoch mit.

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Der Freitag bringt zum 30-jährigen Bestehen am Donnerstag eine Jubiläumsausgabe mit zwölf Sonderseiten zur Geschichte raus. Jene besondere Ausgabe der 1990 gegründeten Wochenzeitung nutzt die Redaktion dazu, das neue Ressort Debatte vorzustellen, welches die drei bestehenden Politik, Kultur und Wirtschaft ergänzen wird. Der Debattenteil wird laut Mitteilung künftig Meinungsstücke, Streitgespräche und Essays zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen abbilden. Ein vergleichbares Ressort hat im September 2019 das Wochenblatt Zeit gestartet (MEEDIA berichtete). Inhalte aus dem ehemaligen Ressort Alltag werden beim Freitag fortan im Kulturteil zu finden sein.

Grassmann: „Freitag muss sich verändern, damit er so bleiben kann, wie er ist“

Der Freitag hat als meinungsstarkes Medium mit linker Perspektive einen festen Platz in der deutschen Medienlandschaft eingenommen und wächst gegen den Markttrend. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Chefredakteur Philip Grassman, der seit März wieder in der Chefredaktion ist (MEEDIA berichtete). Laut IVW im Quartal 3 stieg die verkaufte Auflage der Wochenzeitung im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent auf 24.872 Exemplare. Die harte Auflage lag bei 20.572 Exemplaren (+1,8 Prozent).

„Damit wir relevant bleiben, reflektieren wir regelmäßig, wie wir mit unserem publizistischen Angebot noch besser auf die Bedürfnisse der Gegenwart eingehen können – kurzum: Der Freitag muss sich verändern, damit er so bleiben kann, wie er ist“, so Grassmann Das neue Ressort verantwortet Michael Angele. Der Redakteur für besondere Aufgaben sagt dazu: „In unserem neuen Ressort Debatte versuchen wir Themen kontrovers zu diskutieren und auch die ‚eigene Blase‘ gelegentlich mit Lust und Realitätssinn platzen zu lassen.“

Zusätzlich erweitert die Wochenzeitung mit der Ausgabe 45 sein digitales Angebot und verpasst dem E-Paper ein neues Produktdesign, das von der Agentur Bureau Johannes Erler in Hamburg entwickelt. Mit der Erweiterung wird es künftig als E-Paper-App in den App Stores verfügbar sein, wie der Verlag auf Nachfrage mitteilte.

tb

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