Anzeige

Nach Recherchen

Redakteure vom „Spiegel“ lesen Podcast-Werbung nicht mehr selbst

Werbung haben „Spiegel“-Redakteure bisher in ihren Podcasts selbst eingesprochen. Nachdem die „Berliner Zeitung“ dazu recherchierte, wurde die Praxis nun beendet.

Anzeige

Es sei „den Redakteurinnen und Redakteuren freigestellt“ gewesen, in ihren Podcasts Werbetexte aufzusagen, so eine Sprecherin von Der Spiegel laut Bericht. Der Reporter Juan Moreno etwa habe sich wohl nicht überreden lassen, in seinem reichenweiten­starken Auslands-Podcast „Acht Milliarden“ Reklame vorzulesen. In anderen Formaten sprachen die Journalisten Werbebotschaften bisher allerdings selbst ein.

Diese – in der Podcast-Vermarktung gar nicht unübliche – Methode wurde nun beendet: Spiegel-Chefredakteur Steffen Klusmann habe „im Einvernehmen mit der Geschäftsführung darum gebeten, diese Vermarktungsform künftig sein zu lassen“. Offenbar wurde die Entscheidung getroffen, nachdem Klusmann von den Recherchen der „Berliner Zeitung“ erfahren hatte.

sns

Anzeige