Anzeige

BBDO und Unicef

Neue Kampagne #NiemalsGewalt macht auf seelische Grausamkeit aufmerksam

Eines von zwei Keyvisuals der Unicef-Kampagne #NiemalsGewalt – © BBDO/Unicef

Es ist kein Corona-Phänomen. Es ist trauriger Alltag: Gewalt gegen Kinder. Oft wird sie einfach hingenommen. Dabei richtet sie soviel an und hinterlässt Spuren, die nicht unbedingt sichtbar sein müssen. Darauf macht Unicef jetzt mit einer bewegenden Kampagne aufmerksam.

Anzeige

Unter dem Hashtag #NiemalsGewalt will Unicef mit der Unterstützung von BBDO darüber aufklären, was Gewalt mit einer kleinen Kinderseele anstellt. Den Auftrakt zur Kampagne macht ein bewegender Film.

Das Video zeigt, dass es neben der körperlichen auch die seelische Gewalt gibt. Die Gewalt, die noch viel zu oft negiert, heruntergespielt wird. Als ob es sie nicht gäbe. Was es aber gibt sind eine Reihe von Rechtfertigungen. Und zwar weltweit – auch in Deutschland.

Drei von vier Kindern sind betroffen

Laut Unicef erleben drei von vier Kindern zwischen zwei und vier Jahren körperliche oder psychische Gewalt durch ihre Eltern oder andere Erziehende. Das ist schon alamierend genug. Ebenso alamierend sollte aber auch sein, dass betroffene Mädchen und Jungen häufig niemanden haben, dem sie sich anvertrauen können. Und wenn sie sich in ihrer sowieso schon präkeren Situation den Mut fassen, sich einem Dritten gegenüber zu offenbaren, werden sie sehr oft nicht ernst genommen. Die Folgen für die Kinder können nicht nur, sie sind gravierend. Gewalt gegen Kinder hinterlässt tiefe Spuren. Das gilt auch für die am wenigsten sichtbaren und gleichzeitig häufigsten Gewaltformen: emotionale Misshandlung und Vernachlässigung.

„Versager“, „Nichtsnutz“, „Prügelknabe“

Der Film schildert die Geschichte von drei Kindern, die Gewalt auf die unterschiedlichste Art und Weise erleben. Subtile Bilder vermitteln, wie sich die Erfahrung von körperlicher Gewalt, Erniedrigung, Anschreien oder Verachtung tief in Körper und Seele von Kindern einprägt und Spuren hinterlässt. Worte wie „Versager“, „Nichtsnutz“ oder „Prügelknabe“ gehen den Kindern buchstäblich unter die Haut und machen symbolisch deutlich, wie anhaltend diese Erfahrungen die Betroffenen belasten können.

Für die Filmproduktion holte sich BBDO die Unterstützung von der Berliner Produktion BWGTBLD und dem amerikanischen Regisseur Jared Knecht. „Leider hat Misshandlung viele Gesichter. Und meist ignorieren wir die bleibenden Spuren, die sie für Kinder hinterlassen kann“, sagt Jared Knecht. „Wir wollen den Menschen die oft unsichtbaren Folgen von Gewalt
bewusstmachen – aus Sicht der Kinder, ohne Gewalt selbst zu zeigen. Wir wünschen uns, dass dadurch viele Menschen alltägliche Gewalt neu wahrnehmen und ihren Umgang mit Kindern überdenken“.

Keyvisual zur Kampagne

Die Kampagne wird neben dem Video und Key Visuals in Social Media verlängert. So ruft beispielsweise Unicef auf seinen Kanälen dazu auf, das Video unter dem Hashtag #NiemalsGewalt zu teilen. Zusätzlich wird die Aktion von prominenten Influencern unterstützt.

Credits:
Auftraggeber: Unicef Deutschland, Köln; Agentur: BBDO, Düsseldorf, Till Diestel, Kristoffer Heilemann, Veikko Hille, Michael Plückhan, Tatjana Genin, Matthaeus Kania, Julia Kinast, Christian Korntheuer (Kreation), Marei Wilke, Maren Jennen (Beratung), Caroline Hochstrate (TV-Department); Filmproduktion: BWGTBLD, Berlin, Jared Knecht (Regie); Madeline Kelly (Foto)

Anzeige