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Lesestoff für Sie – Ausgabe 43/44

Was Sie in der neuen Ausgabe von MEEDIA erwartet

Die neue MEEDIA ist da. In Ausgabe 43/44 lesen Sie, warum Roland Tichy „immer dagegen“ ist, wieso der Wendler-Skandal im Großen und Ganzen vielleicht sogar gut fürs Influencer Marketing sein könnte – und vieles mehr.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Montag ist MEEDIA-Tag — die nächste Ausgabe ist da, und das erwartet Abonnenten (wer überlegt, einer zu werden, kann uns hier kostenlos und unverbindlich vier Wochen lang austesten): 

„Ich bin immer dagegen“

Roland Tichy also. Ich gebe zu, ich habe bislang mehr über als von ihm gelesen. Ein paar Mal sein Magazin überflogen, lange ist es her. Es schien mir laut und letztlich zu gewollt rüpelhaft-provokant, um es wirklich ernst zu nehmen. Er selbst – das war ein stockkonservativer Polterer, der lauter wurde, weil er eben eine Lücke gefunden hatte, die mit Lautstärke gut gefüllt werden konnte. Über die jüngste Geschmacklosigkeit habe ich den Kopf geschüttelt.

Das Interview, das mein Kollege Stefan Winterbauer genau aus diesem Anlass mit ihm geführt hat, aber hat mich tatsächlich neugierig auf den Menschen Tichy gemacht. Und ein Stück weit hat es mein Bild korrigiert. Sicher, ich werde in vielem nicht einer Meinung mit ihm sein. Und nach wie vor finde ich, dass er – auch im Interview – manche Provokation zu scheinheilig versucht wegzureden. Aber der Mann ist mehr als dumpfer Tabubruch, und manches, was er sagt, kann ich gut nachvollziehen. Vor allem scheint mir Tichy wie jemand, mit dem man reden kann. Und deshalb auch sollte. Gerade weil er eine andere Meinung vertritt. Passiert heutzutage viel zu selten.

Neue Heimat

Seit TBWA Heimat 2014 kaufte, reißen die Abgesänge nicht ab: Verlorene Kunden, verlorene Kreativität, verlorene Gründer. Jetzt hat die Agentur eine neue Führungsspitze – und die hat die Chance, diese Abgesänge nun wirklich verstummen zu lassen. Wie Kyra von Mutius, Tim Holtkötter, Maik Richter und Matthias Storath angehen wollen, verraten sie hier.

Der Wendler, der Wendler …

Selten hat sich ein Testimonial so schnell und konsequent selbst zerlegt wie Michael Wendler. Aluhut aufgesetzt, und fertig. Kampagne tot, Verträge weg. Was aber bedeutet das spektakuläre Skandälchen fürs Influencer Marketing? Wenn man sich die Sache in aller Ruhe anschaut, dann ist das vielleicht sogar eine gute Nachricht. Warum steht hier.

Aus Freude am Mitfahren

Das Münchner Startup Holoride bringt Virtual Reality ins Auto. Mitfahrende können so etwa Videospiele spielen, in die die Bewegungen des Autos miteinfließen. Warum uns das bei MEEDIA interessiert? Weil sich hier neue Vermarktungs- und Werbemöglichkeiten eröffnen. Welche, lesen Sie hier.

Leben Totgesagte länger?

Von Burda bis Bauer — diverse Großverlage gaben vor Jahren den Zeitschriften-Ikonen Esquire, Max und Maxi den Laufpass; vor allem aus wirtschaftlichen Gründen. Jetzt bekommen diese Titel eine zweite Chance. Ausgerechnet in der Corona-Krise starten die Verlagshäuser ein Revival ihrer ausgedienten Blätter — mit opulenter Optik, neuer Struktur und Inhalten. Mediaexperten aber geben nicht allen Wiederkehren echte Erfolgschancen. Wer gute und wer weniger gute Chancen hat, lesen Sie hier.

Ansonsten besuchen wir noch Frankfurts Gastroszene, und Frank Dopheide sowie Kai Blasberg melden sich in ihren Gastkolumnen zu Wort (der eine rechnet mit dem Krisen-Programm der Öffentlich-Rechtlichen ab, der andere nimmt sich das Lieblings-Buzzword der Konzernzentralen vor: Künstliche Intelligenz). Und Anja Rützel ist sich sehr sicher, den schlimmsten Podcast der gehört zu haben. Ich glaube ihr.

Viel Spaß bei der Lektüre

Matthias Oden
Chefredakteur MEEDIA

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