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Antoni Heaven

Wie Matratzenhändler Bett1.de seine ikonische Werbung fortsetzt

Kampagnenmotiv – Foto © antoni_heaven

„Ich hab‘ mir ne neue Matratze gekauft“, „Nee, nee, nee. – Doch!“: Der Matratzenhändler Bett1.de hat mit seiner Kampagne in den letzten fünf Jahren eine Ikone der Werbung geschaffen, die ganz Deutschland kennt.

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Und nicht nur das. Die Kampagne ist im Netz wahrscheinlich auch Deutschlands meistkommentierte und -persiflierte Werbung. Sogar andere Marken und Matratzen-Hersteller ahmen die Spots nach. „Wer das ignoriert, verpasst die Chance, daraus etwas für die Marke zu machen“, sagt Matthias Schmidt, Kreativchef von Antoni. „Ein Fachblatt hat den Spot sogar einmal als ‚Meisterwerk der langweiligen Werbung‘ bezeichnet!“

Bett.1 hat in diese Bekanntheit einiges investiert. Binnen der vergangenen fünf Jahre flossen reistellige Bruttomillionenbeträge in diese Werbung. Dazu kamen zweistellige Millionenbeträge im Sponsoring. „Ein Werbespot, den jeder kennt: Das ist ein Pfund, von dem andere Marken träumen. Wir waren nicht so blöd, das Altbewährte zu verwerfen. Im Gegenteil, wir haben im Grunde alles exakt so gelassen, wie es ist. Und daraus gleichzeitig etwas völlig Neues gemacht“, so Matthias Schmidt weiter.

Antoni Heaven durchkämmte das Netz nach den vielversprechendsten Ratschlägen der User, wie beispielsweise „Bett1, fahr‘ zur Hölle“ und verfilmte die Kommentare einfach – aber natürlich in bekannter bett1.de-Manier. Herausgekommen ist eine Serie mit zehn Filmen, von denen seit gestern die ersten beiden auf den Bett1.de-Kanälen zu sehen sind.

Einer der Filme beantwortet einen Post, in dem Bett1.de mit einer anderen legendären Kampagne verglichen wird, der schwäbelnden Werbung eines Müsliproduzenten.

Der zweite Film greift einen Kommentar auf, in dem die Darsteller unhöflicherweise als „Opfer“ bezeichnet werden.

Weitere Filme werden in den nächsten Tagen folgen.

Zusätzlich wird die Kampagne mit einem 30-Sekünder angekündigt, in dem sogar Adam Szpyt zu sehen ist, Bett1.de-Gründer und CEO, der in einem der Spots mitspielt. Dieser Trailer wird auf reichweitenstarken Sendern in High-Rotation-Werbeblöcken laufen.

Kennern der Bett1.de-Werbung wird dabei nicht entgehen, dass auf der Matratze des Wettbewerbers nach fünf Jahren ein neuer Darsteller Platz genommen hat. Grund genug, auch daraus einen Film zu machen, in dem Adam Szpyt und Tim Forssmann, der bekannte Darsteller auf der bett1.de-Matratze, das Casting höchst persönlich leiten.

„Gemeinsam mit der Kreativagentur Antoni, die wir wegen ihrer nonkonformistischen Strategie und genialen Kreation ausgewählt haben, konnten wir nun – wie gewollt – auf dem Altbekannten aufbauen. Dennoch haben wir eine neue werbische Ära gestartet, denn: Wer sich seiner Sache sicher ist, so wie wir, lässt sich von Kritik nicht aus der Spur bringen – aber veräppelt sich gern auch mal selbst“, kommentiert Adam Szpyt die Spots. „Wir sind sehr nah an unseren Kunden dran, hören und sehen genau hin, im Guten wie im Schlechten, da boten sich diese Themen an.“

Die insgesamt zehn Spots wurden von Regisseur Caspar-Jan Hogerzeil (den meisten bekannt z.B. von seinem vielprämierten Film „Sylt-Katapult“) gedreht und der Berliner Filmproduktion Bubbles produziert. Die Serie ist übrigens der Auftakt einer neuen Werbelinie.

Credits:
Auftraggeber: Bett1.de, Berlin, Adam Szpyt (CEO); Agentur: Antoni Heaven, Berlin, Jörg Schultheis (Managing Director), Matthias Schmidt (Creative Managing Director), Manuel Urbanke, Maximilian Hoch (ECDs), Pavlina Vlachopoulou (Junior Art Director), Danny Baarz, Ludwig Berndl, Nicolas Schmidt-Fitzner, Jan-Hendrik Scholz (Art Team), Christine Kastens (Producer), Wiebke Hellerung (Client Services Director), Alicia Ziegler (Account); Filmproduktion: Bubbles Film, Berlin, Caspar-Jan Hogerzeil (Regie), Barbara Kranz, Frank Hasselbach (EPs), Christian Datum (Kamera), Philipp Orgass (Arri) (Grading), Tom Seil, Moritz Scharl, Kathrin Schmoll, Christian Falkenberg, Alan Rexroth (Schnitt); Postproduktion: Mindconsole, Berlin, Michael Hollinger, Arri

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