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Umstrukturierung

RBB will 30 Millionen Euro in 2021 sparen

Foto: RBB

Im Jahr 2021 will der Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) fünf Prozent des Gesamtetats und damit knapp 30 Millionen Euro sparen. Außerdem wird die Programmdirektion in sogenannte Contentboxen unterteilt.

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Für das Jahr 2021 plant der RBB Einsparungen in Höhe von 29,9 Millionen Euro. Wohl gemerkt, falls die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) der Rundfunkbeitragserhöhung zustimmt. Insgesamt sollen fünf Prozent des gesamten Etats eingespart werden. Sie setzen sich unter anderem aus der pauschalen Absenkung der Sachaufwendungen um fünf Prozent, erheblichen Kürzungen des Investitionsetats, einer Einsparung durch smarte Produktion und einer Halbierung des Aushilfenetats zusammen. Mit 5,5 Millionen Euro soll knapp ein Sechstel der Einsparsumme im Programm erbracht werden.

Auch die Programmstruktur des RBB soll neu aufgestellt werden. Ab kommendem Jahr entstehen sogenannte Contentboxen für die Bereiche Information, Gesellschaft, Kultur und Sport. In Zukunft organisieren sich die Mitarbeiter „nicht mehr nach Hörfunkwellen oder Fernsehsendungen, sondern nach Genre- und Fackompetenz“, erklärt der RBB-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus. So sollen mehr Inhalte für verschiedene Plattformen entstehen können.

Die Leitung für die Contenbox „Information“ übernimmt der RBB-Chefredakteur, die für „Gesellschaft“ Torsten Amarell, für „Kultur“ wird künftig Martina Zöllner neue Leiterin sein. Die „Sport“-Contentbox wird von Katrin Günther geleitet.

Mit der Umstrukturierung verringert sich die Zahl der künftigen Contentbox- und bisherigen Programmbereichsleitungen im RBB von sieben auf sechs.

ls

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