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Media Pioneer

Steingart macht „Morning Briefing“-Podcast kostenpflichtig

Gabor Steingart – Foto: Imago

Gabor Steingart hat in einem Newsletter das Geschäftsmodell seiner Firma Media Pioneer konkretisiert. U.a. kündigt er an, dass der beliebte tägliche „Morning Briefing“-Podcast ab 2021 nur noch für zahlende Mitglieder zugänglich sein wird. News gab es auch, was die neuen Leser-Aktien betrifft.

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Nachdem Media Pioneer in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, startet Steingart sein lange angekündigtes Leser-Aktien-Programm. In einer ersten Phase können interessierte Anleger im Rahmen einer Privatplatzierung mindestens 100.000 Euro investieren. Künftig werde angestrebt, „die Handelbarkeit der Aktien herbeizuführen“, wie Steingart schreibt, so dass auch niedrigere Anlagebeträge möglich sind. Unter Umständen will ja nicht jeder Steingart-Fan gleich 100.000 Euro locker machen … Ziel sei es, dass bis Ende 2021 bis zu zehn Prozent der Anteile an der Media Pioneer Publishing AG in Leser-Händen sind.

Dass Podcasts künftig hinter die Bezahlschranke wandern, war schon länger bekannt. Davon ausgenommen war sein eigener täglicher „Morning Briefing-Podcast. Das wird sich aber im kommenden Jahr ändern. Ab 2021 soll auch der „Morning Briefing“-Podcast nur noch zahlenden Mitgliedern zugänglich sein. Der tägliche „Morning Briefing“-Newsletter soll aber kostenlos bleiben.

Steingart verriet nun auch Details zu einer weiteren Ertragssäule seiner Firma. So kann das Redaktionsschiff Pioneer One für kommerzielle zwecke gemietet werden. Erste Kunden waren demnach Vodafone, die Privatbank Merck Finck und die Bundes-Initiative Land der Ideen. Zuständig für die Schiffs-Vermietung ist Steingarts Director Business Development, Michael Iseghohi. Wie Steingart betont, sei die Vermietung strikt von der Redaktion getrennt.

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