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CEO bekommt 15 Prozent am Unternehmen geschenkt

Friede Springer macht Mathias Döpfner zu ihrem Nachfolger

Mathias Döpfner und Friede Springer – Foto: Imago

Friede Springer regelt die Besitzverhältnisse der Axel Springer SE. Sie schenkt ihrem CEO Mathias Döpfner 15 Prozent der Aktien der Axel Springer SE, Döpfner selbst kauft zusätzlich 4,1 Prozent. Gleichzeitig überträgt sie Döpfner ihr Stimmrecht.

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Mathias Döpfner und Friede Springer halten nach Vollzug beide je 22 Prozent der Aktien an der Axel Springer SE. Döpfner besaß durch einen früheren Kauf bereits knapp 3 Prozent. Die Stimmrechte ihres verbleibenden Aktienpakets hat Friede Springer zudem an Döpfner übertragen.

Friede Springer: „Ich habe immer gesagt, dass ich für Kontinuität im Unternehmen sorgen werde. Die Zukunft des Hauses ist mir ein Leben lang sehr wichtig. Ich habe eine ideale Lösung gefunden, um die Zukunft von Axel Springer und die meiner Stiftung abzusichern und beide Sphären wie bisher voneinander zu trennen. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich mit Mathias meinen Nachfolger gefunden habe. Gemeinsam mit unserem neuen Partner KKR werden wir dafür sorgen, dass Axel Springer als unabhängiges Medienunternehmen und als Haus des Journalismus weiterhin Bestand und Bedeutung haben wird.“

Ende vergangenes Jahr war der US-Finanzinvestor KKR bei Springer eingstiegen und hat bislang knapp die Hälfte der Anteile übernommen. KKR hat im Juni angekündigt, sich alle Aktien im Streubesitz sichern zu wollen.

swi

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