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ARD-Programmdirektor

Volker Herres hört kommendes Jahr auf

Volker Herres – Foto: ARD

ARD-Programmdirektor Volker Herres hat erklärt, sein Amt zum 30. April 2021 abzugeben. Danach wird er weiter beratend für den Senderverbund tätig sein.

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Mit seinem Abgang Ende April 2021 hört Herres rund ein halbes Jahr vor Vertragsende auf. „In meiner Lebensplanung hatte ich immer die Absicht, noch mit 63 in dieser Funktion aufzuhören. Das käme Ende April 2021 dann gerade noch so hin. Bis dahin liegt mir noch daran, eine ganz wichtige Weichenstellung weiter auf den Weg zu bringen“, so Herres. Damit meint er den Umbau der Programmdirektion von einer linearen gemeinschaftlichen Steuerungseinheit für das Erste Deutsche Fernsehen hin zu einer auch für das non-lineare Angebot der ARD-Mediathek inhaltlich zuständigen Gemeinschaftseinrichtung. Diese Weichenstellung sei mit Etablierung des Channel-Managements und der Berufung von Florian Hager zu seinem Stellvertreter gelungen, so Herres.

Herres war zwölfeinhalb Jahre Programmdirektor der ARD, wenn er aufhört und 38 Jahre im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er war u.a. Chefredakteur und Programmdirektor des NDR und ist seit 2008 Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen. Über seine Nachfolge als Programmdirektor müssen die Intendanten entscheiden.

Herres soll der ARD über den 30. April 2021 hinaus beratend zur Seite stehen. So soll er u. a. die ARD weiter im Trägerverein der „Deutschen Journalistenschule e.V.“ vertreten. Den Presseclub, den er seit September 2007 moderiert, wird er wie bisher im Wechsel mit Jörg Schönenborn präsentieren. 

swi

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