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Rights Manager für Fotos

So will Facebook Bildinhalte besser schützen

Von Video auf Bild: Facebook erweitert den Rights Manager. Foto: dpa. Logo: Facebook

Das soziale Netzwerk Facebook erweitert den Rights Manager von Video- auf Bildrechte. Die Funktion soll Autoren und Herausgebern die Möglichkeit geben, die Kontrolle über die eigenen Inhalte zu behalten.

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250 Milliarden auf Facebook und über 40 Milliarden auf Instagram: so viele Fotos, das ergaben Statistiken aus dem letzten Jahr, teilten User seit der Gründung der Plattformen auf beiden Netzwerken. Ein Schatz an Bildern, an dem sich gerne immer wieder bedient wird, und zwar, ohne, dass die Rechte an dem Material vorliegen. Kreative, Autoren und Herausgeber kennen die Problematik mit der Verletzung von Urheberrechten. Genau diesen Urheberkreis möchte Facebook jetzt unterstützen: der Rights Manager in Creator Studio soll künftig auch für Fotos nutzbar sein soll. Ein Bildabgleich hilft laut Facebook Rechteinhabern dabei, ihre Bildinhalte zu schützen und zu verwalten. 

Der Zugang zum Rights Manager muss von Seitenadministratoren separat für die eigenen Inhalte beantragt werden. Den Abgleich der Bildrechte auf Facebook und Instagram erstellt der Rights Manager dann automatisch. Weitere Einstellungen, wie etwa die Geltung der Urheberrechte nach Regionen oder global, sollen ebenso dort angepasst werden können.

Außerdem bietet Facebook ein Meldesystem zum Schutz von Inhalten an: mehrmalige Verletzung von Urheberrechtsverletzungen können etwa zur Deaktivierung und Löschung des Accounts führen.

Der Facebook Rights Manager wurde 2016 auf der Developer-Konferenz F8 eingeführt, zum damaligen Zeitpunkt vollzog das Netzwerk den Wechsel zur Stärkung von Video-Inhalten. 2018 wurde Creator Studio als neue gemeinsame Schaltzentrale für die Facebook- und Instagram-Inhalte von Seitenbetreibern ins Leben gerufen.

ts

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