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Fusion unter Freunden

Aus Mensemedia und PRH Hamburg wird Code Red

Die drei Code-Red-Gesellschafter (v. li.) Frank Ohlsen, Dr. Andreas Siefke, Ralf Mense – Foto © Sebastian Vollmert

Die Düsseldorfer Digitalagentur Mensemedia und die Hamburger Content-Marketing-Agentur PRH schließen sich zusammen und firmieren ab Januar 2021 als Code Red.

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Mit dem Zusammenschluss wollen die jeweiligen Agenturgründer Ralf Mense, Frank Ohlsen und Andreas Siefke ihre Kompetenzen unter einem Dach vereinen und Content-Marketing mit digitaler Technologie- und Entwicklungskompetenz anbieten. Damit schaffen sie nach eigener Aussage einen neuen Agenturtyp, der „in dieser Form und mit diesem Dienstleistungsangebot einmalig in Deutschland ist“.

Der Name Code Red resultiert aus den Kernkompetenzen der beiden Agenturpartner. Die Digitalagentur Mensemedia steht für den Code, die Content-Marketing-Agentur PRH für den Content – also die Redaktion, abgekürzt Red.

Die beiden Standorte Hamburg und Düsseldorf sollen mitsamt der kompletten 100-köpfigen Mannschaft bestehen bleiben. Auch die bestehenden Kunden sollen weiter gemeinsam betreut werden. Zu ihnen gehören Daimler Trucks & Buses und Mercedes-Benz Cars & Vans, CEMEX, CeramTec, DB Schenker, Dyckerhoff, European Society of Clinical Microbiology (ESCMID), Hager, Hapag-Lloyd, HeidelbergCement, Holcim, Inapa Deutschland, Lafarge Zement und Lufthansa Cargo.

Der Hintergrund

„Die Corona-Pandemie ist quasi der Brandbeschleuniger für eine gemeinsame Idee, die uns schon seit zwei Jahren beschäftigt“, erläutert Andreas Siefke. „Ein Thema, das wir alle in den letzten Jahren gelernt haben, ist doch: Technologie allein ist nichts ohne guten Content – und Content funktioniert nicht ohne die richtige digitale Technologie.“ Diese Überzeugung zieht er aus seiner langjährigen Branchenerfahrung. Siefke verantwortete lange Jahre das Corporate-Publishing-Geschäft im Hoffmann und Campe Verlag in Hamburg und wechselte Anfang 2012 als Geschäftsführer für Content-Marketing zu KircherBurkhardt (heute C3) nach Berlin. Darauf folgten die Gründung Corporate-Publishing-Agentur Bissinger+ und nach deren Zusammenschluss mit KNSK ein Jahr an der Spitze der Hamburger Werbeagentur. Außerdem war er bis vor kurzem Präsident des Content Marketing Forum.

Die drei Gründer der Code Red stehen ergo für langjährige Expertise in den wesentlichen Dimensionen der Kommunikation. Mensemedia und PRH sind seit rund 20 Jahren am Markt und arbeiten seit langem auch gemeinsam für große digitale Content-Marketing-Projekte. Prominentestes Beispiel ist sicherlich die interaktive Kommunikationsplattform „RoadStars“ von Mercedes-Benz Trucks – ein internationaler Content-Hub für Trucker, der seit Jahren in internationalen Wettbewerben zu den am häufigsten ausgezeichneten Arbeiten gehört.

„Wir starten hier nicht auf der grünen Wiese“, sagt der Politikwissenschaftler und Jurist Frank Ohlsen. „Ralfs und unser Team agieren seit rund zehn Jahren sehr eingespielt zusammen. Dabei haben wir uns immer wieder gefragt: Warum wird digitale Infrastruktur eigentlich vielfach losgelöst vom Content begriffen und weniger ganzheitlich betrachtet? Hier gibt es einfach enormes Potenzial, den Kunden ein wirklich interdisziplinäres und hoch effektives Angebot zu machen.“

Das aktuelle Marktumfeld der Branche insgesamt machte den drei Gründern die Entscheidung, sich zusammenzutun übrigens nicht leichter: Viele Projekte stehen auf dem Prüfstand oder werden neu diskutiert, längerfristige Orientierung fällt schwer, Schlagworte wie „Masse“, „schneller“ und „günstiger“ prägen die Diskussion. „Challenge accepted!“, fasst der Informatiker Mense daher die Maxime der Code Red zusammen. „Strategisch bieten wir den perfekten Fit aus digitaler Plattform und Content. Und zwar aus einer Hand – mit unserem bekannten Qualitätsversprechen.“ Wobei er betont, dass es für die Code Red nicht um den Verkauf irgendeines digitalen Produkts geht. „Bei uns gibt es keine ‚cash and go‘-Philosophie. Entscheidend ist der Kundenwunsch. Durch die neue Organisation können wir die Projekte endlich gemeinsam über die gesamte Prozesskette entwickeln und optimieren und dabei auch Vergütungsmodelle im Sinne der Kunden radikal neu denken.“

cb

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