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"Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung"

Julia Encke folgt als „FAS“-Feuilletonchefin auf Claudius Seidl

Julia Encke auf der Leipziger Buchmesse 2019, Foto: Imago Images / Manfred Segerer Foto: Imago Images / Manfred Segerer

Julia Encke ist ab sofort Feuilletonchefin der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ („FAS“). Sie löst Claudius Seidl ab, der seit neunzehn Jahren in dieser Funktion tätig war. Das teilte die Zeitung mit.

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Wie jüngst bereits bekannt wurde, soll Seidl weiterhin als Redakteur für das Blatt tätig sein. Der Personalie war auch ein Arbeitsrechtsprozess vorausgegangen. Inwieweit dieser mit der Abberufung des langjährigen Feuilleton-Chefs der FAS zusammenhing, wurde allerdings nicht bekannt (MEEDIA berichtete).

Julia Encke begann ihre journalistische Laufbahn nach ihrer Promotion in Literaturwissenschaft 1998 bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nach einer Hospitanz im Feuilleton war sie bis 2001 als freie Literaturkritikerin für die Zeitung tätig. Anschließend arbeitete Encke im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, bevor sie 2005 die Feuilletonredaktion der FAS. in Berlin verstärkte.

Seit 2015 verantwortete Encke dort das Literaturressort. 2014 erschien ihr Essay „Charisma und Politik – Warum unsere Demokratie mehr Leidenschaft braucht“, 2017 „Wer ist Michel Houellebecq? – Porträt eines Provokateurs“. Jürgen Kaube, Herausgeber der FAZ: „Für Zeitungen ist und war es seit jeher entscheidend, sich zu erneuern und eingefahrene Bahnen zu verlassen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Julia Encke. Seit Jahren überzeugen ihre Arbeit, ihre Literaturbeilagen und ihre journalistische Energie. Die intellektuelle Neugier, die ihr Blick auf das Feuilleton der FAS beweist, ist für mich zukunftsweisend.“

bek

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