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Nach Arbeitsrechtsprozess

Claudius Seidl gibt Feuilleton-Leitung der „FAS“ ab

Claudius Seidl – Foto: Imago

Claudius Seidl ist nicht länger Feuilleton-Chef der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, bleibt aber Redakteur bei dem Blatt. Der Abberufung vorausgegangen war ein Arbeitsrechtsprozess.

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Worum es bei dem juristischen Streit zwischen Seidl und der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH ging, ist nicht bekannt. Seidl hatte das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung seit der Gründung 2001 verantwortet, anfangs gemeinsam mit Florian Illies, später mit Volker Weidermann, dann alleine.

Seidl kam 2001 von der Süddeutschen Zeitung zur FAS, die vor allem vom verstorbenen FAZ-Feuilleton-Herausgeber Frank Schirrmacher vorangetrieben wurde. Die Redaktion der FAS sitzt in Berlin. Wie Horizont schreibt, soll Seidl künftig vor allem weiter Filmkritiken schreiben. Außerdem soll er weiter zusammen mit Rainer Schmidt das Coffeetable-Magazin Frankfurter Allgemeine Quarterly verantworten.

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