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Agenda Gesundheit

Wort & Bild Verlag geht in Offensive – und trennt sich von Mitarbeitern

Andreas Arntzen, CEO Wort & Bild Verlag – Foto: W&B/Frank Beer

Wachstum und Investitionen stehen bei der Agenda Gesundheit des Wort & Bild Verlags im Fokus. Gleichzeitig wird sich das Unternehmen laut Mitteilung von bis zu 20 Mitarbeitern trennen.

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Der Wort & Bild Verlag will mit der Agenda Gesundheit nun weiter in die Offensive gehen. Laut Mitteilung werde das Unternehmen auf Wachstum setzen, in etablierte und neue Geschäftsfelder investieren, die Medienmarken stärken sowie digitale Angebote ausbauen. „Um die Erfolgsgeschichte des Verlags weiterzuführen, entwickeln wir den Wort & Bild Verlag mit der Agenda Gesundheit weiter, sodass er seine Wachstumschancen ausbauen kann und die Apotheken bei ihrer Digitalisierung begleitet“, so Andreas Arntzen, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Die Weichen für eine strategische Neuausrichtung seien bereits gestellt worden, zum Beispiel durch den Digital Health Fonds. Neben den digitalen Gesundheitsangeboten sollen künftig auch die Printmagazine weiter gestärkt und um digitale Produkte und Services ergänzt werden. Laut Arntzen geht es vermehrt darum, multimediale Angebote zu entwickeln, die an den Bedürfnissen der Leser ausgerichtet sind.

Verlag trennt sich von etwa 15 bis 20 Mitarbeitern

Zur Agenda Gesundheit gehört ebenfalls der Aufbau einer titelübergreifenden Redaktion, um die Marken über klassische und digitale Kanäle zu stärken. Die Mitarbeiter sollen in neuen Strukturen, Abläufen und Funktionen zusammenarbeiten. Wie diese konkret aussehen, soll nun zusammen konzipiert werden. Jener Schritt hat allerdings zur Folge, dass sich der Verlag von etwa 15 bis 20 Mitarbeitern trennen wird. „Übliche Fluktuation, Teilzeitregelungen und Aufhebungsvereinbarungen mit finanziellen Anreizen werden die Veränderungen unterstützen“, heißt es in der Mitteilung.

Das Ziel der neuen Redaktion ist es, dass der Verlag schneller und flexibler auf die Bedürfnisse der Nutzer reagieren kann. Wie wichtig digitale Lösungen seien, hätte die Corona-Krise der Gesundheitsbranche erneut deutlich gemacht. Aber auch die Nachfrage nach aktuellen, hochwertigen Gesundheitsinformationen sei deutlich gestiegen. „Wir haben unser Angebot für unsere User umfassend ausgebaut, mit tagesaktueller Berichterstattung, unseren Podcasts und vielen neuen journalistischen Formaten“, sagt Dennis Ballwieser, Geschäftsführer des Wort & Bild Verlags.

Zum Verlag gehören Magazine wie die Apotheken Umschau, Baby und Familie oder der Diabetes Ratgeber. Laut Unternehmen erreichen die Magazine monatlich 22 Millionen Leser in Deutschland. Der Hauptsitz des Verlags ist in Baierbrunn bei München.

tb

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