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Neue Funktion "Conversation Settings"

Twitter lässt Nutzer bestimmen, wer auf Tweets antworten darf

Neue Funktion "Conversation Controls" bei Twitter – Foto: Twitter

Twitter stellt Nutzern ab sofort die neue Funktion “Conversation Settings” zur Verfügung. Damit können sie unerwünschte Antworten von Anfang an unterbunden werden und Nutzer können die Kommunikation zu ihren Tweets besser kontrollieren und moderieren.

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Mit den neuen Conversation Settings kann bereits vor dem Twittern aus drei Optionen ausgewählt werden, wer auf den eigenen Tweet antworten kann: 1) alle (ist die Standardeinstellung bei Twitter), 2) nur Personen, denen man selbst folgt, oder 3) nur Personen, die im eigenen Tweet erwähnt werden. Tweets mit den beiden letztgenannten Einstellungen werden entsprechend gekennzeichnet und das Antwort-Symbol wird für Personen, die nicht antworten können, ausgegraut. Personen, die nicht antworten können, können diese Tweets aber trotzdem ansehen, retweeten, mit Kommentar retweeten, teilen und liken.

Test-Ergebnisse und Umfragen hätten Twitter gezeigt, dass die neuen Einstellungsfunktionen Menschen dabei helfen können, sich bei ihren Tweets sicherer und besser vor Spam und Missbrauch geschützt zu fühlen. Gleichzeitig hätten sie zu besseren Gesprächen geführt, so das Unternehmen. Twitter steht immer wieder in der Kritik, Hatespeech zu stark zuzulassen. Die neuen Einstellungsmöglichkeiten sollen hier wohl entgegenwirken.

In den nächsten Monaten plant Twitter zudem das Hinzufügen einer Option, die es ermöglicht, mehr Personen zu einem bereits begonnenen Gespräch einzuladen. Darüber hinaus soll es eindeutige Benachrichtigungen für Nutzer geben, wenn diese zu einem Gespräch mit den neuen Einstellungen eingeladen werden, sowie weitere Möglichkeiten, den gesamten Gesprächsverlauf zu sehen.

swi

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