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Shitstorm

Audi zieht Werbemotiv mit Kleinkind zurück und entschuldigt sich

Für ein Werbemotiv auf Twitter kassiert Audi einen Shitstorm. Jetzt zieht der Autobauer aus Ingolstadt die Werbung zurück. Foto: dpa

Ein Werbemotiv auf Twitter hat Audi einen Shitstorm eingebracht. Jetzt zieht der Autobauer aus Ingolstadt die Werbung zurück und prüft den Vorfall intern.

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Ein Motiv sorgte am Wochenende für einen Shitstorm für Audi in den sozialen Netzwerken. Es zeigt ein kleines Kind an den Kühlergrill eines Sportwagens der Marke Audi angelehnt, darüber ist der Schriftzug „Let’s your heart beat faster – in every aspect.“ zu lesen. Der Post mit der Werbung erhielt auf Twitter inzwischen zwar weit über 2000 Likes, aber auch viel Kritik. Diese führte jetzt dazu, dass der Autoherstellers aus Ingolstadt sich für das Motiv entschuldigt hat und die Werbung nicht mehr verwenden werde.

Die Kritik an dem Werbemotiv von Audi

Moderator und Autor Micky Beisenherz kritisierte etwa die Kombination des Motivs, gerade mit Blick auf die aktuelle Zeit.

Andere kritisierten die Darstellung des Mädchens mit einer Banane in der Hand wegen der sexuellen Konnotation.

Es gibt aber auch positive Stimmen unter dem Post, die kein Problem in der Motivwahl sehen.

Die Reaktion von Audi auf den Shitstorm

Direkt unter dem Post erklärte Audi, dass es sich bei dem abgebildeten RS4 auch um eine Familienauto handeln würde, weswegen auch verschiedene Familienmitglieder für diese Werbung abgebildet werden sollen. Die Werbung solle zeigen, dass es auch für die schwächsten Verkehrsteilnehmer möglich sei, sich entspannt an die RS-Technologie zu lehnen.

Schließlich entschuldigte sich Audi für das Motiv und versicherte, dass die Werbung in Zukunft nicht mehr verwendet werde. Ebenso werde man intern prüfen, wie es zu diesem Motiv kam und ob in diesem Fall Kontrollmechanismen versagt haben.

Rassismus-Skandal bei VW

Der Fall erinnert an die Rassismusvorwürfe gegen die Konzernmutter Volkswagen. In einem Instagramspot wurde ein schwarzer Mann gezeigt, der von einer übergroßen Hand um einen VW Golf geschubst wurde. Volkswagen zog den Spot zurück und untersuchte die Vorgänge intern.

ts

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