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Digitale Kampagne von Sir Mary

„NZZ“ wirbt mit Seitenhieb gegen deutsche Konkurrenz

Foto: Screenshot Youtube

Die Agentur Sir Mary hat für die „Neue Zürcher Zeitung“ die bisher größte digitale Kampagne für den deutschen Markt gestartet. Darin bewerben die Schweizer das eigene Angebot – inklusive kleinem Seitenhieb gegen deutsche Qualitätsmedien.

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Die von Sir Mary konzipierte digitale Werbekampagne zielt auf ein beschleunigtes Wachstum der digitalen Leserschaft in Deutschland. Der „andere Blick“ auf Deutschland und die Welt, für den die NZZ stehe, wird zum Kampagnenstart in drei kurzen Filmen veranschaulicht, heißt es in einer Agentur-Mitteilung.

Im Mittelpunkt der Kampagne stünden die für die Kernzielgruppe relevanten Themen „Marktwirtschaft“, „Qualitätsjournalismus“ und „Debatte“. Bis zum Herbst sollen weitere Sujets folgen. Schnelle Schnitte von Schlagzeilen und Pressefotos zeigen aktuelle Diskurse und sollen klarmachen, was die NZZ, so heißt es, „von deutschen Medien unterscheidet“. Und zwar „die nüchterne, unaufgeregte und qualitativ hochwertige Einordnung und Analyse sowie eine offene Debattenkultur“.

Der Spagat zwischen Positionierung und Abverkauf soll dank eines ganzheitlichen, datengetriebenen Kampagnen-Ansatzes gelingen. Entlang der digitalen Customer Journey seien dafür Nutzersegmente aufgrund verschiedener Faktoren wie Nutzungsintensität, ideelle Nähe oder
Demografie gebildet. Aufgrund dieser Informationen seien die Botschaften, Werbemittel und Kanäle schließlich ausgewählt worden. Stehen in ersten Kontakten die Positionierung-Botschaften im Vordergrund, sollen diese später gezielt mit Proof-Points untermauert werden. Ausgespielt werden die Werbemittel über programmatischen Online-Video- und Display-Einkauf sowie Social Media.

Die Kampagne, die vorerst auf ein Jahr angelegt ist, wurde bereits am 8. Juli lanciert, aber erst jüngst offiziell gemacht. „Mit der Kampagne wollen wir das Profil der NZZ in Deutschland schärfen und das Wachstum der NZZ in Deutschland insbesondere im Bereich Digital-Abos weiter steigern“, sagt Karin Helm, stellvertretende Unternehmenssprecherin der NZZ Mediengruppe auf Nachfrage von MEEDIA. Als Slogan setzt die NZZ dafür auf „Weniger Newsflut. Mehr Substanz“.

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