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Fitbit-Übernahme

Google beteuert: Es geht um die Technik, nicht um die Daten

So könnte die Fitbit in Zukunft aussehen – Foto @morningbrew auf Unsplash

Google will den Wearables-Anbieter Fitbit übernehmen. Der IT-Kozern beteuert, es gehe dabei nicht um die Daten der Nutzer.

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Doch die Übernahme gestaltet sich nicht so einfach, wie von Google erhofft: Die EU-Kommission hatte bedenken gegen die immerhin 2,1 Milliarden Dollar schwere Übernahme geäußert, die sich insbesondere auf die Gesundheitsdaten der Fitbit-User bezogen, die Google durch die Übernahme zugänglich würden.

Dem will Google natürlich entgegenwirken und hat laut einem aktuellen Reuters-Bericht noch einmal gegenüber der Kommission erklärt, man wäre lediglich an der Technik, nicht aber an den Daten interessiert. Womit das Tech-Unternehmen sein bereits im Dezember vergangenen Jahres, bei der Bekanntgabe der Übernahmepläne, abgegebenes Versprechen, man wolle die Fitbit-Daten nicht für Werbezwecke verwenden, noch einmal bekräftigte.

Widerstand trotz kleinem Marktanteil

Fitbit hat aktuell einen Marktanteil von lediglich drei Prozent. Apple, als Marktführer, hat dagegen 29 Prozent, gefolgt von Xiaomi, Samsung und Huawei. Trotzdem regt sich gegen die Übernahme einiger Widerstand. In einem gemeinsamen Statement sprachen sich 20 Bürgerrechts- und Datenschutzorganisationen gegen die Übernahme aus. Sie befürchten Wettbewerbsverzerrungen und mögliche Datenschutzverstöße, sollte Google erst Zugang zu den Fitbit-Daten haben.

cb

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