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Renommierte Auszeichnung

Theodor-Wolff-Preis geht an fünf Journalistinnen und Journalisten

Begehrte Trophäe für Zeitungsjournalisten: Theodor-Wolff-Preis

Der renommierte Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an fünf Journalistinnen und Journalisten. Preisträger sind Julia Schaaf von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Hans-Georg Gottfried Dittmann vom Mindener Tageblatt, Katja Füchsel von der Zeitung Der Tagesspiegel, Tina Kaiser von der Welt am Sonntag und Katrin Langhans von der Süddeutschen Zeitung, wie der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am Donnerstag mitteilte

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Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen in der Medienbranche in Deutschland. Er erinnert an den langjährigen Chefredakteur des Berliner Tageblatts, Theodor Wolff (1868-1943). Der Preis wird jährlich verliehen.

In der Kategorie „Meinung überregional“ ehrt die Jury Schaaf für ihren Text über die Arbeitswelt und das Vollzeit-Arbeiten („Frauen: Lasst die Vollzeit! Und Männer: Ihr auch!“), bei „Meinung lokal“ siegt Dittmann mit seinem Text „Rückruf“. Nach Verbandsangaben handelte es sich um einen der kürzesten Texte, der jemals nominiert wurde. Darin geht es um sein Heimatdorf und darum, wenn die Jungen wegziehen.

In der Kategorie „Reportage lokal“ gewinnt Füchsel mit einem Text („Verdammt“), der von einem Berliner Sexualstraftäter handelt. Kaiser wird mit ihrem Text „Nahkampf“ über die Landtagswahl in Sachsen in der Kategorie „Reportage überregional“ gewürdigt. 

Beim Preis beim Thema des Jahres „Klimawandel“ setzte sich Langhans mit dem Text „Bis zum Umfallen“ durch. Darin geht es um Klimaschutz und -wandel und die Nutztierindustrie.

Für den Preis waren von 401 Journalistinnen und Journalisten Bewerbungen eingereicht worden. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

Die Corona-Pandemie hatte Auswirkungen auf das diesjährige Verfahren. Erstmals tagte die Jury per Videokonferenz, die große Festveranstaltung entfiel. Sie soll im kleineren Kreis voraussichtlich am 9. September in Berlin sein – wenn die weitere Entwicklung der Coronavirus-Krise das zulässt, wie es vom Verband hieß.

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