Anzeige

Kampagne

Meeting aus dem Homeoffice

Prisma launcht Homeworker-Kampagne

Auch in Finnland hat Corona die Menschen ans Homeoffice gefesselt und die Umsätze der Modegeschäfte zum Abstürzen gebracht. Jetzt machte der finnische Modehändler Prisma die Not zur Tugend und launchte eine Kollektion, die Business und Schlabberlook vereint

Anzeige

Inzwischen ist es den meisten bekannt, die seit Monaten im Homeoffice arbeiten: man verlottert, das Business-Outfit bleibt im Schrank, weil man es ja nicht wirklich braucht. Gut, vielleicht manchmal obenrum, weil ein offizielles Meeting mit dem Chef oder einem Kunden ansteht. Aber unten rum ist egal.

Oben stylisch, unten Puschen

Und weil diese Einstellung zum einen dazu führt, dass die Klamotten sich im Schrank nicht selbst auftragen und zum anderen, dass weniger Ersatz benötigt wird, hat sich die finnische Mode-Einzelhandelskette Prisma zusammen mit ihrer Agentur TBWA\Helsinki etwas einfallen lassen, damit in der anstehenden Saison doch noch der eine oder andere Blazer über die Ladentheke geht: die Telcollection.

In-Store-Plakat

Die Kollektion besteht, wie der Name es vermuten lässt, aus einem Wear-Mix: oben ganz chic mit Blazer, Bluse und Krawatte. Unten dürfen dann Boxershorts und Puschen ihr Stelldichein geben – sieht ja keiner. ”Anstatt sich für die Arbeit zurechtzumachen, nehmen Finnen, die von zu Hause aus arbeiten, jetzt an Geschäftsbesprechungen in Yogahosen, Boxershorts oder was immer man selbst am bequemsten findet, teil. Zusammen mit unserer Agentur TBWA\ Helsinki kamen wir auf die Idee, unsere Auswahl an formeller Businessbekleidung und gemütlicher Homewear zu perfekten Outfits für die Telearbeit zu bündeln und so auf einzigartige Weise auf dieses Bekleidungsphänomen zu reagieren. Mit der Kampagne wollten wir alle dazu ermutigen, sich so seltsam und bequem zu kleiden, wie man es sich gerade wünscht, denn dafür sind wir Finnen bekannt, und gleichzeitig eine Chance für eine kleine Dosis Lachen und Dummheit inmitten dieser schwierigen Zeiten geben“, erklärt Minni Jaakola, Vizepräsidentin für Marketing von Prisma.

Schwerpunkt im Web

Um den Absatz der außergewöhnlichen Kollektion zu forcieren, gibt es selbstverständlich eine umfassende Kampagne, die – was derzeit ja durchaus Sinn macht – ihren Schwerpunkt im Web, als Video, auf der Homepage und in Social Media. Und weil auch in Finnland die Geschäfte bereits wieder egöffnet sind, gibt es ebenfalls, wenn auch in bescheidenem Maße, In-Store-Plakate. Gezeigt werden Models, die in den skurrilsten und sogar bizarrsten Kombinationen aus formalen Oberteilen und homewear-ähnlichen Hosen gekleidet sind.

Womit die Kampagne auch den Claim der Marke Prisma unterstreicht, der da lautet ”Wir haben alles” und aufv das Versprechen, dass sich ”alles” auch auf auf den ersten Blick eher unerwartete Verbraucherbedürfnisse erstreckt.

Social-Media-Spot

”Die Kampagne, die in enger Zusammenarbeit mit unserem Kunden entstand, war ein großartiges Beispiel dafür, wie sich Marken an die sich schnell verändernde Welt um sie herum und an die außergewöhnlichen Verbraucherbedürfnisse anpassen können – und sollten –, die diese außergewöhnlichen Zeiten mit sich gebracht haben. Mit Marketingaktionen schneller denn je auf kulturelle Auslöser reagieren, aber auch mit relevanten Angeboten. In Finnland bewegen wir uns langsam von der schwersten Phase der Corona-Krise in die neue Normalität, wobei die meisten Beschränkungen schließlich im Laufe des Sommers aufgehoben werden. Wir fanden, dass jetzt der richtige Zeitpunkt war, mit einer humorvoller Kampagne anzugehen. Und sicherlich auch, weil es inzwischen eine Nachfrage nach leichteren Medieninhalten unter den Menschen gibt“, erklärt Sami Kelahaara , Senior Creative in TBWA\Helsinki.

Anzeige