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MediaSales National

Funke startet hauseigenen Vermarkter im Juni

Funke-Geschäftsführer Andreas Schoo

Zum 1. Juni startet die neue Vermarktungseinheit, Funke MediaSales National. Diese soll bis Ende 2020 schrittweise die Vermarktung der Funke-Titel übernehmen

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Die Funke MediaSales National soll schrittweise die Vermarktung der Printausgaben der hauseigenen Zeitschriftentitel übernehmen. Bislang wurden die hauseigenen Titel der Funke Mediengruppe von Media Impact, dem gemeinsamen Joint Venture der Essener Mediengruppe und Axel Springer, betreut. Laut Plan soll die Übernahme des Printgeschäfts mit zum 31. Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein. Dafür startet am 1. Juni die hauseigene Vermarktungseinheit Funke MediaSales National, wie die Mediengruppe nun bekannt gab.

Der ursprüngliche Plan bei Funke sah so aus: Die Vermarktung ihrer Zeitschriften wie Hörzu, Gong und TV digital sollte Burda übernehmen. Der lang geplanten Allianz mit Burdas Vermarkter BCN machte das Kartellamt im März jedoch einen Strich durch die Rechnung (MEEDIA berichtete). Dann kündigte Funke an, einen eigenen Vermarkter aufbauen zu wollen.

Andreas Schoo zeigt sich zuversichtlich

Laut Mitteilung soll dieser neu geschaffene Bereich zunächst die Kunden aus Branchen Automotive & Mobility, Consumer Goods, Telecommunications & Electronics sowie Finance & Tourism betreuen. Für das digitale Portfolio bleibt vorerst Media Impact der Ansprechpartner. „Sämtliche geschlossenen Vereinbarungen“ für das laufende Jahr behalten innerhalb des Joint Venture Portfolio ihre Gültigkeit. Das gemeinsame Joint Venture zwischen Axel Springer und Funke wird zum 31. August beendet. MediaSales National soll aber auch zukünftig weiter eng mit der Media Impact zusammenarbeiten, heißt es.

Daniele Sakowski, bislang Geschäftsführerin von Media Impact, kümmerte sich in dieser Rolle um die Vermarktung der Funke-Titel. Sie wird fortan die neue Funke-Einheit leiten. „Mit Daniela Sakowski leitet eine erfahrene Spezialistin die Zeitschriften-Vermarktung. Unsere Titel sind in ihren Händen bestens aufgehoben, so wie sie es bisher auch waren“, sagt Dirk Wiedenmann, Leiter Gesamtvermarktung bei Funke.

Andreas Schoo, Sprecher der Konzerngeschäftsführung, lobte die Zusammenarbeit, zeigt sich zugleich zuversichtlich, dass der „richtige Weg aber nun in einer eigenen Vermarktungseinheit liegt, die das Zusammenspiel von Magazinen und Zeitungen, Print und Digitalgeschäft genau versteht“.

tb

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